Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Rohstoffe  >  Brent Crude Oil Spot       

BRENT CRUDE OIL SPOT

ÜbersichtKurseChartsNewsDerivate 
News-ÜbersichtNewsMarketScreener Analysen

EU-Außenminister: Iran-Atomabkommen ist noch nicht tot

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
15.07.2019 | 14:33

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Führende EU-Außenminister wollen das internationale Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe nicht aufgeben. "Es ist noch nicht tot", sagte der britische Chefdiplomat Jeremy Hunt am Montag am Rande eines EU-Treffens in Brüssel. Der Iran sei nach wie vor noch ein gutes Jahr davon entfernt, eine Atombombe entwickeln zu können. Das Zeitfenster für eine Rettung des Abkommens werde kleiner, sei aber noch nicht geschlossen.

Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian machte deutlich, dass sich Frankreich gemeinsam mit Deutschland, Großbritannien und der EU weiter für einen Erhalt des Abkommens einsetzen werde.

Mit dem später von den UN übernommenen Abkommen hatte sich der Iran 2015 gegenüber den UN-Vetomächten und Deutschland verpflichtet, keine Atomwaffen zu bauen. Im Gegenzug ließen die USA und andere Länder Wirtschaftssanktionen fallen. Voriges Jahr stiegen die USA einseitig aus dem Abkommen aus und erneuerten Sanktionen, um Verhandlungen über ein weitreichenderes Abkommen zu erzwingen. Ein Jahr später begann der Iran, Uran über den im Abkommen festgelegten Wert hinaus anzureichern.

Der deutsche Außenstaatsminister Michael Roth, der Außenminister Heiko Maas bei dem EU-Treffen vertrat, sprach von einer "sehr, sehr ernsten" Situation. Der Bruch des Atomabkommens sei völlig inakzeptabel. "Für uns ist es jetzt wichtig, dass wir im Dialog bleiben und dass wir zur Deeskalation beitragen", sagte der SPD-Politiker.

Auch Litauens Außenminister Linas Linkevicius kritisierte das Verhalten der Regierung in Teheran. "Die, die das Abkommen retten wollen, müssen sich auch entsprechend verhalten", sagte der Politiker mit Blick auf die Urananreicherung. Damit würde die Regierung Zweifel an ihren Absichten säen. Schwedens Außenministerin Margot Wallström kündigte an, die EU werde auch mit den USA über deren "kontraproduktives" Verhalten sprechen. Sie spielte damit auf den US-Ausstieg aus dem Abkommen an./afa/DP/fba


© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu BRENT CRUDE OIL SPOT
06:07BOTSCHAFTER : Supertanker mit iranischem Öl hat Gibraltar verlassen
DP
18.08.Supertanker mit iranischem Öl verlässt Gibraltar
DP
15.08.Ölpreise geraten erneut unter Druck
DP
15.08.USA bremsen Freigabe des iranischen Supertankers in Gibraltar aus
DP
15.08.WDH/Ölpreise geben weiter nach - Anstieg der US-Reserven belastet
DP
14.08.Preis für Opec-Rohöl gestiegen
DP
12.08.ENERGIEVERBAND : Erhebliches CO2-Einsparpotenzial bei Ölheizungen
DP
12.08.Ölpreise geben etwas nach
DP
09.08.Ölpreise legen zu
DP
09.08.IEA senkt Nachfrageprognose
DP
Mehr News
News auf Englisch zu BRENT CRUDE OIL SPOT
2013As long as the Cyprus banking crisis doesn't become a contagion, oil prices s..
RE
Mehr News auf Englisch
Chart BRENT CRUDE OIL SPOT
Dauer : Zeitraum :
Brent Crude Oil Spot : Chartanalyse Brent Crude Oil Spot | MarketScreener
Vollbild-Chart