Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Indizes  >  Xetra  >  DAX    DAX   DE0008469008

DAX (DAX)
Meine letzten Aufrufe
Populärste Aktien
ÜbersichtKurseChartsNewsHeatmapDerivateEinzelwerte 
News-ÜbersichtNewsNachrichten zu den IndexmitgliedernMarketScreener Analysen

Herbst des Konjunkturzyklus könnte dem Dax die Jahresbilanz retten

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
30.06.2018 | 10:36

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Endphase des wirtschaftlichen Aufschwungs könnte dem Dax noch ein versöhnliches Jahresende bescheren. Trotz der aktuellen Handelsstreitigkeiten und der weiter schwelenden Inflationssorgen sehen Experten gute Chancen, dass der deutsche Leitindex 2018 noch ein Plus verzeichnet. "Gerade der Herbst des Konjunkturzyklus hat an den Aktienmärkten noch seine schönen Seiten", sagte Ulrich Kater, der Chefvolkswirt der Dekabank. "Man darf nicht vergessen, dass die Aktienkurse auf dem Fundament der Wirtschaftslage stehen."

Und durch die Konjunkturbrille betrachtet stehen die Zeichen für den Aktienmarkt noch recht gut. Zwar brauten sich in Deutschland derzeit kräftige Gewitterwolken zusammen, hieß es vom Münchner Ifo Institut. Insofern werde sich der deutsche Konjunkturaufschwung nicht in demselben Tempo fortsetzen wie 2017. Allerdings profitiere die Wirtschaft weiter davon, dass die Menschen viel einkauften und viel gebaut werde. Die 14 von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten sehen den Dax Ende 2018 im Mittel bei rund 13 500 Punkten. Die Jahresbilanz würde damit ein Plus von rund 4,5 Prozent aufweisen.

Aktuell aber liegt der Dax seit Jahresbeginn gerechnet noch klar im Minus, und das Ende Januar erreichte Rekordhoch von knapp 13 597 Punkten ist in weite Ferne gerückt. Gründe zum Trübsal blasen gibt es genug. So könne Europa in den Abwärtsstrudel der Fahrt aufnehmende Handelskonflikte zwischen den USA und China geraten, schrieb Analystin Claudia Windt von der Landesbank Helaba.

Noch überwiegt Windt zufolge zwar die Hoffnung, dass es nicht zum Äußersten kommt, doch die Zuversicht habe inzwischen erhebliche Risse bekommen. Die Aussichten für den Welthandel und das globale Wachstum trübten sich ein.

Auch in Deutschland kommen die Einschläge näher. So warnten unter anderem bereits der Autokonzern Daimler und der ebenfalls in dieser Branche tätige Lichttechnikspezialist Osram, dass die Gewinne niedriger als zunächst gedacht ausfallen dürften. Erst jüngst hatte US-Präsident Donald Trump europäischen Autoherstellern erneut mit einem Sonderzoll gedroht.

Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, bleibt dennoch recht optimistisch: "Die USA haben kein Interesse an einer Eskalation." Mittelfristig dürfte eine Verhandlungslösung erzielt werden, die Trump als "grandiosen Erfolg" verkaufen werde. Seine Sprunghaftigkeit bleibe aber ein erhebliches Restrisiko, das jederzeit an den Börsen für weitere heftige Turbulenzen sorgen könnte.

Davon abgesehen steckt den Anlegern weiterhin die Anfang des Jahres aufgekommene Furcht in den Knochen, dass ein Inflationsschub die Renditen am US-Anleihenmarkt zu schnell in die Höhe schnellen lässt. In diesem Fall würden womöglich Gelder massiv aus dem Aktienmarkt in festverzinsliche Wertpapiere umgeschichtet, was die Börsen weltweit unter Druck setzen könnte.

Doch auch in dieser Hinsicht gab Burkert leichte Entwarnung: Die Inflationsraten dürften zwar moderat ansteigen, allerdings nicht so stark, dass die Notenbanken mit massiven Leitzinserhöhungen gegensteuern müssten. Die Digitalisierung der Wirtschaft, die Automatisierung etwa in der Industrie sowie die Globalisierung dürften die Preise in Zaum halten. Größere Renditeanstiege seien vor diesem Hintergrund nicht zu erwarten.

Vielmehr will die Europäische Zentralbank (EZB) die Nullzinspolitik bis mindestens Sommer 2019 fortsetzen, um die Konjunktur zu stützen. Die nachlassende Wirtschaft in Deutschland und in der Eurozone insgesamt könne die EZB nicht kalt lassen, sagte Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank. Für ihn ist damit eines klar: "Die Liquiditätshausse ist noch nicht am Ende." Bereits seit Jahren treibt das billige Notenbankgeld die Märkte an. Damit bleiben Anlagealternativen am Anleihenmarkt - noch - Mangelware. Gut möglich also, dass es an der deutschen Börse tatsächlich ein Happy End gibt./la/ag/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu DAX
19.01.(Aktien-)Sparen für Generationen
MA
19.01.WOCHENRÜCKBLICK KW3 : Anleger vergessen Brexit-Sorgen, Jahresanfangsrallye nimmt..
MA
18.01.Dax knackt 11.000er Marke - Hoffnung auf Ende des Streits USA/China
RE
18.01.DAX : Börsenjubel gerechtfertigt?
MA
18.01.Aktien Frankfurt Schluss: Euphorie - Dax wieder über 11200 Punkte
AW
18.01.Aktien Frankfurt Schluss: Euphorische Anleger treiben Dax über 11200 Punkte
DP
18.01.WOCHENAUSBLICK : Hält Hoffnung auf Lösung im Zollstreit zwischen USA und China?
DP
18.01.UM 5 : DAX mit dem Befreiungsschlag – Potenzial zunächst bis auf 11.700 Punkte
MA
18.01.Börse Stuttgart-News: 4X report
DP
18.01.BÖRSE STUTTGART-NEWS : bonds weekly
DP
Mehr News
Nachrichten zu den Indexmitgliedern DAX
19.01.Daimler-Aktie im neuen Aufwärtstrend
MA
18.01.Mercedes-Benz Cars plant Pkw-Montage in Ägypten
AW
18.01.'FAZ' : VW will Werbeaktivitäten im internationalen Fußball verstärken
DP
18.01.DAX : Börsenjubel gerechtfertigt?
MA
18.01.Volkswagen will bundesweite Wechselprämie für ältere Diesel
DP
18.01.CUSTOMER RACING : Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli: Mercedes-AMG..
PU
18.01.MINISTERIUM : Ideen zu Klimamaßnahmen im Verkehr nicht abgestimmt
DP
Mehr News
News auf Englisch zu DAX
18.01.Stocks rally on trade hopes, dollar has 1st weekly gain of 2019
RE
18.01.Stocks rally on trade hopes, dollar has first weekly gain of 2019
RE
18.01.Stocks rally on trade hopes, dollar has first weekly gain of 2019
RE
18.01.EUROPA : European shares surf to six-week highs on U.S.-China trade progress
RE
18.01.EUROPE MARKETS: Europe Stocks Rally In Fourth Day Of Gains As U.S. Considers ..
DJ
17.01.SocGen warning, Huawei frictions weigh on European shares
RE
17.01.EUROPE MARKETS: European Markets Drop As SocGen Warns On Q4 Revenues
DJ
15.01.EUROPE MARKETS: European Markets Notch Hard-fought Gains Amid China's Economi..
DJ
15.01.EUROPA : European shares edge up, helped by China stimulus hopes
RE
15.01.Germany's Sharp Slowdown Fans Fears That China Woes Are Spreading -- 2nd Upda..
DJ
Mehr News auf Englisch
Chart DAX
Laufzeit : Zeitraum :
DAX : Chartanalyse DAX | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DAX
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendNeutral
Top / Flop DAX
WIRECARD149.85 verzögerte Kurse.4.79%
CONTINENTAL134.5 verzögerte Kurse.4.47%
BASF65.6 verzögerte Kurse.4.13%
COVESTRO48.48 verzögerte Kurse.4.03%
DAIMLER50.89 verzögerte Kurse.4.00%
Heatmap :