Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  E.ON    EOAN   DE000ENAG999

E.ON (EOAN)
Meine letzten Aufrufe
Populärste Aktien
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsAnalysenTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionen 
News-ÜbersichtNewsOffizielle PublikationenBranchennachrichtenTweets
OFFRE

Zu wenig Klimaschutz? - Kritik am Auftrag der Kohlekommission

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
16.05.2018 | 16:31

BERLIN (dpa-AFX) - Der Auftrag für die neue Kommission zur Planung des Kohleausstiegs enthält nach Ansicht der Grünen zu wenig Vorgaben für den Klimaschutz. Aus ihrer Sicht müsste schon im Mandat festgelegt werden, dass in den kommenden Jahren Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Solche Vorgaben gibt es in einem Entwurf für die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" nicht. "Bevor die Kohlekommission überhaupt ihre Arbeit aufnimmt, werden die selbst gesteckten Klimaschutzziele der Bundesregierung bereits Makulatur", sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock.

In einem Entwurf des Mandats heißt es, die Kommission solle vor der UN-Klimakonferenz im Dezember Empfehlungen für Maßnahmen vorlegen, "um die Lücke zur Erreichung des 40 Prozent-Reduktionsziels bis 2020 so weit wie möglich zu verringern". Bereits Ende Oktober sollen Vorschläge für den Strukturwandel in Kohleregionen vorliegen. Der Entwurf liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. In den Kohleregionen in Ostdeutschland und Nordrhein-Westfalen hängen Tausende Arbeitsplätze an der Stromproduktion aus Braunkohle.

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 insgesamt 40 Prozent weniger CO2 auszustoßen als 1990. Das Ziel gilt als politisch nicht mehr durchsetzbar. Notwendig sei, Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von sieben bis zehn Gigawatt abzuschalten, sagte Baerbock.

Die Kommission soll bald mit der Arbeit beginnen und noch in diesem Jahr ein Enddatum für das Ende des Kohlestroms in Deutschland nennen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Mittwoch im Bundestag, beim Ausstieg aus der Steinkohle sei es gelungen, den Wandel so zu gestalten, dass die Menschen ihn verkraftetet. "So muss es auch mit der Braunkohle sein", sagte sie. "Erst fragen, was wird in der Region, und dann aussteigen."

Als Vorsitzende der Kommission sind die frühere Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser (CDU), der frühere brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sowie der frühere sächsische Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) vorgeschlagen, aber noch nicht offiziell bestätigt. Die Verantwortung liegt auf Bundesebene bei den Ministerien für Umwelt, Wirtschaft, Arbeit und Inneres, organisatorisch dockt die Kommission bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) an.

Dem Mandatsentwurf zufolge soll die Kommission ein "Aktionsprogramm" erarbeiten. Es soll eine "konkrete Perspektive" für "neue, zukunftssichere Arbeitsplätze" enthalten sowie einen "Instrumentenmix, der wirtschaftliche Entwicklung, Strukturwandel, Sozialverträglichkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Klimaschutz zusammenbringt". Investitionen in die Regionen, einen Plan für den Ausstieg aus dem Kohlestrom sowie ein Enddatum für den Kohleausstieg gehören auch zum Auftrag.

Kritik kam auch von den Linken im Bundestag. Ihr energiepolitischer Sprecher Lorenz Gösta Beutin kritisierte die "Berufung erklärter Kohlefreunde als Vorsitzende", die führende Rolle des Wirtschaftsministeriums und den knappen Zeitplan. "Damit wird die Chance auf einen sozial abgesicherten Kohleausstieg mit echten Perspektiven für die Kohleregionen schon jetzt im Keime erstickt und eine historische Gelegenheit zur Herstellung eines gesellschaftlichen Konsenses zum Ende der Kohle in Deutschland fahrlässig verpasst."

Die Umweltschutzorganisation WWK kritisierte insbesondere die mögliche Berufung von Tillich und Platzeck als Co-Vorsitzende. Beide hätten sich bisher für eine Kohlepolitik ausgesprochen, "die nicht mit den deutschen und den internationalen Klimaschutzzielen vereinbar ist", sagte WWF Klimaschutzexperte Michael Schäfer. Die Kommission brauche einen ausgewogenen Vorsitz und ehrgeizige Mindestvorgaben für den Klimaschutz bis 2020. "Beides ist bisher nicht erkennbar."/ted/DP/mis

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
E.ON -0.72%8.927 verzögerte Kurse.-0.76%
FORTUM OYJ -0.78%21.65 verzögerte Kurse.32.24%
INNOGY SE -0.26%38.3 verzögerte Kurse.17.52%
RWE -1.41%21.04 verzögerte Kurse.25.53%
UNIPER SE 1.29%26.7 verzögerte Kurse.1.38%

© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu E.ON
11:14E ON : Offshore-Windpark Arkona mit erster Stromeinspeisung
PU
06:51STUDIE : Welt-Klimaziele werden trotz globaler Energiewende verfehlt
DP
05:40STUDIE : Klimaziele werden trotz Energiewende nicht erreicht
DP
21.09.E ON : Mehr Netzeffizienz durch digitale Technik
PU
21.09.E.ON SE : Mehr Netzeffizienz durch digitale Technik
EQ
21.09.Lust auf Übernahmen und Fusionen bleibt hoch
RE
20.09.Solarstrom-Erzeuger steuern Rekord an
DP
20.09.NETZAUSBAU : Altmaier will Bündnis mit den Ländern schmieden
DP
20.09.'NETZGIPFEL' : Grüne werfen Altmaier Showveranstaltung vor
DP
19.09.E.ON SE : Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten ..
EQ
Mehr News
News auf Englisch zu E.ON
11:14E ON : Offshore wind farm Arkona feeds first power into the grid
PU
21.09.Soaring British winter gas prices point to energy price cap increase
RE
21.09.E ON : Digital technology increases grid efficiency
PU
21.09.E.ON SE : Digital technology increases grid efficiency
EQ
19.09.E.ON SE : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German Sec..
EQ
19.09.E ON : German network of charging stations increasing in density
PU
18.09.E ON : presents the Festival of Lights
PU
12.09.Higher gas prices and hot summer take wind out of SSE's sails
RE
06.09.UK regulator caps energy prices to save households about a billion pounds a y..
RE
06.09.UK regulator sees lower profit for utilities after price caps
RE
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2018 35 690 Mio
EBIT 2018 2 923 Mio
Nettoergebnis 2018 1 468 Mio
Schulden 2018 15 066 Mio
Div. Rendite 2018 4,82%
KGV 2018 12,58
KGV 2019 12,65
Marktkap. / Umsatz 2018 0,98x
Marktkap. / Umsatz 2019 0,96x
Marktkap. 19 792 Mio
Chart E.ON
Laufzeit : Zeitraum :
E.ON : Chartanalyse E.ON | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse E.ON
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 26
Mittleres Kursziel 10,9 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 22%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände
NameTitel
Johannes Teyssen Chairman-Management Board & CEO
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Karsten Wildberger Chief Operating Officer-Commercial
Marc Spieker Chief Financial Officer
Ulrich Lehner Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
E.ON-0.76%23 251
ELECTRICITÉ DE FRANCE47.31%53 239
ENGIE-11.96%35 489
NATIONAL GRID PLC-10.03%34 962
SEMPRA ENERGY7.75%31 505
ORSTED23.12%27 281