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FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA

(FME)
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Fresenius verabschiedet sich wegen Corona von Jahreszielen

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30.07.2020 | 11:56
Fresenius headquarters in in Bad Homburg

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

Viele Projekte im gesundheitlichen Bereich seien gestoppt worden, in Krankenhäusern habe es weniger geplante Behandlungen gegeben und Reha-Einrichtungen seien geschlossen worden, erklärte Fresenius am Donnerstag. Obwohl das zweite Quartal die Erwartungen von Analysten teilweise übertraf, nahm Firmenchef Stephan Sturm die Prognosen für das Gesamtjahr zurück. Weiterhin gut läuft es bei der Dialysetochter Fresenius Medical Care, die ebenfalls im Dax gelistet ist. Sie hält an ihren Zielen fest. Dennoch gaben beide Aktien rund zwei Prozent nach.

Fresenius rechnet nun mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von drei bis sechs Prozent und einem Ergebnisplus in einer Bandbreite von minus vier bis plus ein Prozent. Bisher wurde ein Umsatzwachstum von vier bis sieben Prozent und ein Anstieg des Ergebnisses von ein bis fünf Prozent in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal brach der Gewinn um 13 Prozent auf 410 Millionen Euro ein, die Erlöse stiegen um zwei Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. "Allen Unwägbarkeiten zum Trotz rechnen wir mit einer zunehmend dynamischen Ergebnisentwicklung in den vor uns liegenden Quartalen", sagte Sturm. "Deswegen bleibe ich zuversichtlich, dass 2020 ein weiteres erfolgreiches Jahr für Fresenius wird."

Schwächen zeigten sich in den vergangenen Monaten vor allem in den Sparten Kabi und Vamed. Hier bietet Fresenius intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien sowie unter anderem Dienstleistungen für Krankenhäuser an. Die Nachfrage nach Medikamenten zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Europa und den USA habe nachgelassen, das Geschäft in China erhole sich nur langsam. Zudem seien wegen der Pandemie Projekte verschoben worden. Auch das Klinikgeschäft in Spanien, das von der Pandemie besonders schwer getroffen ist, habe deutliche Gewinneinbußen verzeichnet.

Fresenius Medical Care (FMC) profitierte von einem Trend zur Heimdialyse, besonders in Nordamerika wurden mehr Patienten mit Nierenerkrankungen zu Hause behandelt. Im zweiten Quartal legte der Umsatz um fünf Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zu, das Ergebnis stieg währungsbereinigt um 38 Prozent auf 351 Millionen Euro. FMC erwartet weiterhin ein Plus bei Umsatz und Ergebnis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 21 408 Mio - 19 672 Mio
Nettoergebnis 2020 1 516 Mio - 1 393 Mio
Nettoverschuldung 2020 15 066 Mio - 13 845 Mio
KGV 2020 16,7x
Dividendenrendite 2020 1,58%
Marktkapitalisierung 25 279 Mio 25 352 Mio 23 230 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 1,88x
Marktkap. / Umsatz 2021 1,71x
Mitarbeiterzahl 124 736
Streubesitz 65,2%
Chart FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO. KGAA
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Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA : Chartanalyse Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA | MarketScreener
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KurzfristigMittelfristigLangfristig
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Anzahl Analysten 22
Mittleres Kursziel 95,87 $
Letzter Schlusskurs 86,33 $
Abstand / Höchstes Kursziel 36,1%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 11,1%
Abstand / Niedrigstes Ziel -12,0%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Rice Powell Chairman-Management Board
Dieter Schenk Chairman-Supervisory Board
Helen Giza Chief Financial Officer
Olaf Schermeier CEO-Global Research & Development
Franklin W. Maddux Global Chief Medical Officer
Branche und Wettbewerber