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Finma-Direktor Branson enttäuscht von Missständen bei Julius Bär

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26.02.2020 | 10:06

Aarau (awp) - Die von der Finanzmarktaufsicht Finma gerügten Mängel bei der Geldwäschereibekämpfung bei der Bank Julius Bär sind für Finma-Direktor Mark Branson enttäuschend. Fragen zur Verantwortung einzelner Manager werde die Finma nun einem zweiten Schritt angehen: Allfällige Sanktionen gegen Einzelpersonen bedingten allerdings eine persönliche kausale Verantwortung.

Enttäuschend seien bei Julius Bär vor allem zwei Dinge gewesen, sagte Branson in einem am Mittwoch publizierten Interview mit den CH Media-Publikationen: Als Probleme zum Vorschein gekommen seien, habe die Bank diese "nicht konsequent genug" angegangen. Zudem seien Kundenberater sehr hoch belohnt worden, die bekanntermassen risikoreich unterwegs waren. Beides habe sich in die jüngste Zeit hineingezogen: "Von Altlasten kann man hier nicht sprechen", so der Finma-Direktor.

Hürden für Berufsverbote

Bei schwerwiegenden Verletzungen des Aufsichtsrechts schaue die Finma als Nächstes, ob Mitglieder im Management mit einer direkten kausalen Verantwortung für diese Fehler gebe. "Wir untersuchen, ob eine Person direkt involviert war, ob sie das fehlerhafte Verhalten direkt angestossen hat oder ob sie klare Warnsignale auf dem Tisch hatte und dennoch untätig blieb", präzisierte Branson.

Gebe es eine solche direkte kausale Verantwortung, könne die Finma einschreiten: "Das kann am Ende zu einem Berufsverbot oder zu ähnlich wirksamen Massnahmen führen." Um ein solches Berufsverbot durchzusetzen, reiche es aber nicht, wenn ein Manager "nur" hierarchisch verantwortlich war und zum Beispiel "das Wachstum zu stark forcierte", betonte Branson aber. "Dies sorgt für Kopfschütteln und Frustration, was ich verstehe."

Grosse Skandale verhindern

Geldwäscherei-Risiken werde es an wichtigen Finanzplätzen immer geben, sagte der Finma-Direktor. "Geldwäscherei kommt von den Kunden her. Vielleicht hilft auch mal ein Kundenberater mit." Die Finma arbeite aber darauf hin, dass die "grossen Skandale" nicht mehr vorkämen. Solche könne sich der Schweizer Finanzplatz nicht leisten: "Sie beschädigen auch seine Reputation."

Von den Abklärungen zur Geldwäscherei bei mehreren Banken habe die Finma diejenigen zum Fussballverband Fifa mittlerweile abgeschlossen. Anders sei es bei den mutmasslichen Korruptionsfällen rund um den staatlichen Ölkonzern Petróleos de Venezuela. "Da laufen bei gewissen Banken noch Verfahren", sagte Branson.

Mehr Optionen

Zur Problematik der systemrelevanten Banken sieht der Finma-Direktor dank der Notfallpläne der Institute heute "viel mehr Optionen" als noch im Jahr 2008. "Im Jahr 2008 war es völlig unmöglich, zum Beispiel das Schweizer Geschäft der UBS herauszulösen." Heute könnte man das Schweizer Geschäft abtrennen. Damit könnten in der Schweiz systemrelevante Funktionen wie der Zahlungsverkehr geschützt und weitergeführt werden.

Zur Frage, ob die USA etwa ein Untergehen etwas des amerikanischen UBS-Geschäfts tolerieren würde, räumte Branson allerdings ein, dass die Pläne für eine globale Abwicklung "noch nicht ganz fertig" seien. "Am Ende müssen alle beteiligten Aufsichtsbehörden mit einem globalen Rettungsplan zufrieden sein, um Alleingänge zu vermeiden."

tp/ra

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