Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Kuka    KU2   DE0006204407

KUKA (KU2)
Meine letzten Aufrufe
Populärste Aktien
  Report  
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFundamentaldatenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
News-ÜbersichtNewsOffizielle PublikationenBranchennachrichtenAnalysten Empfehlungen zu

Roboterbauer Kuka in Bedrängnis - Sofortprogramm gegen Autotristesse

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
11.01.2019 | 13:34

AUGSBURG (awp international) - Die Krise der Automobilindustrie macht auch vor dem Augsburger Roboterhersteller Kuka nicht halt. Das Unternehmen, das chinesischen Investoren gehört, kann seine erst vor wenigen Monaten nach unten geschraubten Ziele nicht halten.

Als Reaktion darauf setzt Interimschef Peter Mohnen ein Sofortprogramm in Kraft. Neben Einsparungen sieht dies auch eine Reorganisation vor. Auch Stellen sollen gestrichen werden. Wie viele Arbeitsplätze betroffen sind, wollte Mohnen am Freitag in einer Telefonkonferenz noch nicht preisgeben.

Ob auch die Schweiz betroffen ist, wo Kuka vor ein paar Jahren Swisslog erworben hat, blieb unklar. Kuka befinde sich in der Analysephase, erklärte Sprecherin Katrin Stuber-Koeppe auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP: "Es steht noch nicht fest, in welchem Umfang es die Kapazitätsanpassungen geben soll. Grundsätzlich betrifft es Kuka gesamt."

Die Aktie brach zunächst um mehr als 10 Prozent ein, erholte sich aber später wieder und dämmte die Verluste auf knapp 5 Prozent ein.

Konjunktur-Abkühlung

Mohnen machte "die verstärkt spürbare Abkühlung der Konjunktur in der Automobil- und Elektronikindustrie im vierten Quartal 2018, die anhaltenden Unwägbarkeiten des chinesischen Automatisierungsmarktes sowie negative Einflüsse aus dem Projektgeschäft" für die Prognosesenkung verantwortlich. Der Manager hatte Anfang Dezember vorübergehend den Chefposten übernommen, nachdem der langjährige Vorstandsvorsitzende Till Reuter einige Wochen nach der ersten Gewinnwarnung gegangen war - knapp zwei Jahre nach der Übernahme durch den chinesischen Hausgerätehersteller Midea.

Dabei haben sich die Hoffnungen, die mit dem Investor verbunden waren, bislang nicht erfüllt. Vor allem im wichtigen chinesischen Markt habe Kuka seine Ziele nicht erreicht, räumte Mohnen ein. Eine neue deutsch-chinesische Taskforce soll nun eingerichtet werden, um die Entwicklung dort voran zu treiben.

China jetzt angehen

Doch in China besteht vor allem Nachfrage nach kleineren, einfachen Robotern. Ein Markt, den Kuka ausser Acht gelassen hat. Jetzt will Kuka hier aufholen. "Wir werden China jetzt angehen", versprach Mohnen. Dazu will Kuka, in dessen Robotern mehr Hightech steckt und die deswegen teurer sind, dort mit neuen, einfacheren Robotern punkten, insbesondere im Elektronik-, aber auch im Automarkt. "Wir haben da einiges in der Pipeline."

Das Marktsegment ist hart umkämpft. Angst, zu spät zu kommen, weil Konkurrenten wie Epson oder ABB bereits einen langjährigen Vorsprung haben, plagt Mohnen nicht. "Wir freuen uns auf den Wettbewerb." Auch Preisdruck sieht er nicht als Hindernis. Dagegen sieht der Manager die Haushaltsrobotik, in der vor allem Midea stark ist, nicht mehr unbedingt als erste Priorität an. Bei der Forschung und Entwicklung werde man sich fokussieren, sagte er. Das Vorhaben, bis 2020 500 Millionen Euro zu investieren, bleibe von der aktuellen Entwicklung unangetastet.

Umsatzrückgang erwartet

Kuka war bereits am Vorabend bei seinen Geschäftszahlen für 2018 zurückgerudert und erwartet nun einen Umsatzrückgang von zuletzt 3,5 Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge (Ebit) dürfte noch stärker zurückgehen: von 4,3 Prozent 2017 auf rund 3 Prozent. Die vollständigen Zahlen für 2018 und einen Ausblick auf das gerade angelaufene Jahr will Kuka am 28. März veröffentlichen.

Angesichts der Ergebnisse reagiert Kuka mit einem Sparprogramm. Das Unternehmen könne die Konjunktur nicht ändern, aber seinen Umgang damit. Bis 2021 will das Management 300 Millionen Euro sparen, ein substanzieller Teil soll schon in diesem Jahr erzielt werden. Treiber lägen unter anderem in Verwaltung, Vertrieb, Einkauf und Projektmanagement.

Auch die Organisation soll schlanker aufgestellt und teilweise wieder dezentralisiert werden, erklärte Mohnen. So will Kuka schneller reagieren und wieder näher am Kunden sein. Der Interimschef räumte ein, dass mit dem hohen Wachstum der vergangenen Jahre auch Ineffizienzen entstanden seien. Wieviele Stellen auf der Kippe stehen, wollte Mohnen nicht sagen. Hier befinde man sich noch in der Analyse.

Angesichts des enttäuschenden Verlaufs 2018 strich das Unternehmen auch die Ziele für 2020. Ursprünglich hätte der Umsatz dann bei 4 bis 4,5 Milliarden Euro und die Ebit-Marge bei mehr als 7,5 Prozent liegen sollen./nas/men/fba

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu KUKA
13.01.KUKA-CHEF :  Jobabbau bricht kein Versprechen der chinesischen Eigner
DP
11.01.Dunkle Wolken bei Autozulieferern - Flaute in China
DP
11.01.China macht Autozulieferern Sorgen - Kuka streicht Stellen
RE
11.01.Roboterbauer Kuka in Bedrängnis - Sofortprogramm gegen Autotristesse
DP
11.01.Roboterbauer Kuka in Bedrängnis - Sofortprogramm gegen Autotristesse
AW
11.01.AKTIE IM FOKUS : Auto-Tristess lässt Kuka-Aktienkurs einbrechen
DP
10.01.KUKA : passt Prognose für 2018 an und verabschiedet Sofortpaket
PU
10.01.NUN AUCH KUKA : Prognosesenkung auch wegen Auto-Tristesse
AW
10.01.KUKA AKTIENGESELLSCHAFT : Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2018
EQ
10.01.KUKA AKTIENGESELLSCHAFT : Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2018
DP
Mehr News
News auf Englisch zu KUKA
15.01.ALLIANZ : From client to competitor - China's rise prompts German rethink
RE
14.01.Continental warns weaker markets, electric shift to hit margins
RE
11.01.KUKA : Robotics Company Fuels Concerns about China Slowdown
DJ
10.01.KUKA : adjusts forecast for 2018 and passes immediate package
PU
10.01.KUKA : Adjustment of Guidance for Fiscal Year 2018
PU
10.01.KUKA AKTIENGESELLSCHAFT : Adjustment of Guidance for Fiscal Year 2018
EQ
2018KUKA AKTIENGESELLSCHAFT : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG..
EQ
2018With eye on China, Germany tightens foreign investment rules
RE
2018With eye on China, Germany tightens foreign investment rules
RE
2018Germany tightens rules to protect critical infrastructure - document
RE
Mehr News auf Englisch
Finanzkennziffern (€)
Umsatz 2018 3 335 Mio
EBIT 2018 169 Mio
Nettoergebnis 2018 -
Schulden 2018 235 Mio
Div. Rendite 2018 1,22%
KGV 2018 23,12
KGV 2019 17,48
Marktkap. / Umsatz 2018 0,73x
Marktkap. / Umsatz 2019 0,71x
Marktkap. 2 204 Mio
Chart KUKA
Laufzeit : Zeitraum :
Kuka : Chartanalyse Kuka | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse KUKA
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 3
Mittleres Kursziel 56,0 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 1,1%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Peter G. Mohnen Chief Executive & Financial Officer
Yan Min Gu Chairman-Supervisory Board
Siegfried Greulich Member-Supervisory Board
Carola Leitmeir Member-Supervisory Board
Walter Bickel Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
KUKA7.48%2 528
FANUC CORP6.91%32 263
ATLAS COPCO5.99%29 975
ROPER TECHNOLOGIES1.80%28 063
INGERSOLL-RAND4.20%23 352
PARKER HANNIFIN5.93%20 669