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MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Tokyo Stock Exchange  >  Nissan Motor Co., Ltd.    7201   JP3672400003

NISSAN MOTOR CO., LTD.

(7201)
  Report
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Autobranche ächzt unter Corona - Fast alle in roten Zahlen

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30.07.2020 | 12:51
FILE PHOTO: A logo of Mercedes-Benz is seen outside a Mercedes-Benz car dealer, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Brussels

- von Jan Schwartz

Die Corona-Pandemie hat die Autokonzerne fest im Griff: Nach Daimler präsentierten am Donnerstag auch Volkswagen und Renault Milliardenverluste für das Krisen-Quartal.

Der Rotstift kursiert bereits in der Branche, tausende Stellen fallen weg. Bei Volkswagen schlug wegen des Absatzrückgangs zwischen April und Juni ein Betriebsverlust von 2,4 Milliarden Euro zu Buche. Zum Vergleich: Bei Daimler waren es auf vergleichbarer Ebene 1,7 Milliarden Euro. Anders als der Stuttgarter Rivale wollen die Wolfsburger ihren Sparkurs vorerst aber nicht verschärfen. Sie wurden durch den VW-Dieselskandal vor einigen Jahren schon dazu gezwungen und steuern nun bei Bedarf nach. Am stärksten leidet Renault unter der Krise: Die Franzosen fuhren im ersten Halbjahr einen Rekordverlust von 7,3 Milliarden Euro ein.

"Das erste Halbjahr 2020 war durch die Covid-19-Pandemie eines der herausforderndsten in unserer Unternehmensgeschichte", sagte Volkswagens Finanzchef Frank Witter. In den letzten Wochen habe sich jedoch eine Erholung abgezeichnet. Volkswagen blicke daher vorsichtig optimistisch auf das zweite Halbjahr. Für 2020 bekräftigte Witter die Prognose, wonach Auslieferungen und Umsatz deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Beim operativen Ergebnis geht das Management weiter von einem "gravierenden Rückgang" aus, rechnet aber nicht mit einem Verlust. Auf die geplante Erhöhung der Dividende müssen die Aktionäre aber verzichten. Darüber soll die Hauptversammlung Ende September entscheiden.

KÄUFER STREIKEN

Nach dem Lockdown zur Eindämmung der Pandemie laufen die Fabriken in Europa zwar wieder, die Händler haben geöffnet. Auf ihren Höfen stauen sich jedoch viele Autos, weil die Kundschaft aus Angst vor der Rezession große Anschaffungen scheut. Viele Menschen sind zudem von Arbeitslosigkeit bedroht. Staatliche Kaufprämien kurbeln den Absatz zwar an. Für das Gesamtjahr geht die Branche dennoch von einem deutlichen Absatzminus aus. Volkswagen etwa rechnet in Westeuropa mit einem Marktrückgang von rund 25 Prozent.

Auch Daimler hat einen Hoffnungsschimmer für sein Geschäft ausgemacht: Er sehe erste Anzeichen einer Erholung, insbesondere bei der Pkw-Tochter Mercedes-Benz, sagte Konzernchef Ola Källenius bei der Präsentation der Zwischenbilanz vor einer Woche. Seine Erwartung stützt er, wie auch Volkswagen-Boss Herbert Diess, auf den chinesischen Markt, der als Wachstumsmotor wieder angesprungen ist. Dass das Land, in dem Covid-19 als erstes ausgebrochen war, bald zu alter Stärke der Wirtschaft zurückkehrt, setzt voraus, dass sich die Folgen einer befürchteten zweiten Pandemiewelle in Grenzen halten.

"EIN BEUNRUHIGENDER WECKRUF"

Deutlich schlechter geht es Renault: Der kleinere Konkurrent steckt nach dem Rekordverlust vor großen Problemen: "Die heutigen Ergebnisse werden ein beunruhigender Weckruf sein", sagte der neue Vorstandschef Luca de Meo, der bis vor Kurzem die spanische VW-Tochter Seat geführt hat. Den Franzosen macht neben Corona auch die Krise beim japanischen Partner Nissan zu schaffen, die durch den Rausschmiss von Konzernchef Carlos Ghosns verschärft wurde. "Wir erreichen derzeit den Tiefpunkt einer negativen Kurve, die vor einigen Jahren und wahrscheinlich sogar noch früher begonnen hat", sagte de Meo. "Wir befinden uns in einer komplexen, schwierigen Situation." Der neue Renault-Chef muss den angekündigten Sparkurs verschärfen, tausende Arbeitsplätze abbauen und die Modellpalette zusammenstreichen.

Die Opel-Mutter Peugeot konnte sich im ersten Halbjahr zwar in der Gewinnzone halten. Für den Zeitraum April bis Juni gehen Analysten aber auch beim größten französischen Autokonzern von tiefroten Zahlen aus. "Es kann eigentlich kein Hersteller außer Tesla in den schwarzen Zahlen sein", sagte Frank Schwope von der NordLB. Es gibt auch andere Ausnahmen: Unter den Pkw-Marken von Volkswagen wiesen Porsche und die tschechische Tochter Skoda im ersten Halbjahr einen operativen Gewinn aus.

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Finanzkennziffern
Umsatz 2021 7 751 Mrd. 72 616 Mio 66 656 Mio
Nettoergebnis 2021 -456 943 Mio -4 281 Mio -3 930 Mio
Nettoverschuldung 2021 7 044 Mrd. 65 995 Mio 60 578 Mio
KGV 2021 -3,52x
Dividendenrendite 2021 -
Marktkapitalisierung 1 590 Mrd. 14 930 Mio 13 673 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 1,11x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,92x
Mitarbeiterzahl 136 134
Streubesitz 45,6%
Chart NISSAN MOTOR CO., LTD.
Dauer : Zeitraum :
Nissan Motor Co., Ltd. : Chartanalyse Nissan Motor Co., Ltd. | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse NISSAN MOTOR CO., LTD.
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung REDUZIEREN
Anzahl Analysten 21
Mittleres Kursziel 441,67 JPY
Letzter Schlusskurs 406,30 JPY
Abstand / Höchstes Kursziel 264%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 8,70%
Abstand / Niedrigstes Ziel -40,9%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Makoto Uchida Executive President & Chief Executive Officer
Yasushi Kimura Chairman
Ashwani Gupta COO & Representative Executive Officer
Stephen Ma Chief Financial Officer & Executive Officer
Anthony Thomas Chief Information Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
NISSAN MOTOR CO., LTD.-36.13%14 129
TOYOTA MOTOR CORPORATION-7.31%181 774
VOLKSWAGEN AG-20.56%82 589
DAIMLER AG-14.33%51 441
BMW AG-19.96%42 169
HONDA MOTOR CO., LTD.-12.54%41 601