Als Starttermin nannte Motegi am Dienstag den 9. August. Er setze auf konstruktive Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump und Japans Regierungschef Shinzo Abe hatten sich im April darauf verständigt, über einen neuen Rahmen für einen "freien, fairen und gegenseitigen" Handel zu sprechen. Die Federführung für die Gespräche liegt auf US-Seite beim Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und auf japanischer Seite bei Motegi.

Japan hat gegenüber den USA einen Handelsüberschuss. Solche Überschüsse sind Trump ein Dorn im Auge. Japan fürchtet ähnlich wie Deutschland insbesondere zusätzliche US-Zölle auf Importautos und Autoteile. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit Trump erreicht, dass die USA bis auf weiteres auf neue Abgaben auf Autos aus Europa verzichten. Außerdem wollen die EU und die USA Verhandlungen über einen umfassenden Abbau von Industriezöllen aufnehmen.