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Novartis schneidet dank Pharma-Sparte stark ab

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24.04.2019 | 12:22

Basel (awp) - Novartis hat vor allem dank seines Pharmageschäftes im ersten Quartal 2019 gut abgeschnitten. Mit der Abspaltung der Augensparte Alcon im April ist der Wandel zu einem fokussierten Unternehmen erst einmal vollzogen. In dieser Struktur verspricht Novartis für das Gesamtjahr ein stärkeres Gewinnwachstum als bisher.

Vor allem mit seiner Pharmasparte Innovative Medicines ist Novartis ein positive Überraschung gelungen. Die Sparte hat 8,8 Milliarden US-Dollar zum Konzernumsatz beigesteuert. Damit ist sie um 5 Prozent gegenüber 2018 gewachsen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg von 10 Prozent.

Dabei konnte der Konzern mit all seinen zuletzt zugelassenen Mitteln punkten. Das Schuppenflechtemittel Cosentyx etwa hat 41 Prozent mehr Umsatz generiert als noch im Vorjahreszeitraum. Dies sei wegen der erhöhten Konkurrenz in dem Bereich ein Erfolg, meldeten sich verschiedene Experten zu Wort.

Für eine positive Überraschung hat auch das Herzmittel Entresto gesorgt, das 85 Prozent mehr umgesetzt hat. Zur Erinnerung: Entresto galt bei seiner Lancierung als einer der grossen Hoffnungsträger, sorgte in der Folge aber wegen eines holprigen Marktstarts für Unsicherheit. Diese sollte mit den Zahlen sinken.

Aber auch die Krebsmittel wie Lutathera, Promacta und Kisqali haben mit ihren Umsätzen in den ersten drei Monaten teilweise deutlich besser als im Schnitt erwartet abgeschnitten.

Konzernumsatz von Pharmageschäft getrieben

Es ist denn vor allem dem Pharmageschäft zu verdanken, dass Novartis auch auf Konzernebene den Umsatz gesteigert hat. Der Nettoumsatz aller fortgeführten Konzern-Bereiche stieg in den ersten drei Monaten um 2 Prozent auf 11,1 Milliarden US-Dollar (+7% kWk).

Dagegen hat die Generikasparte Sandoz weiter unter dem Preisdruck auf dem US-Markt gelitten und für das erste Quartal einen Umsatzrückgang um 8 Prozent auf 2,3 Milliarden verzeichnet. Auf den neuen Sandoz-Chef Richard Saynor wartet also einiges an Arbeit. Saynor kommt vom Konkurrenten GSK und wird sein Amt spätestens zum 1. August 2019 antreten, wie ebenfalls am Mittwoch mitgeteilt wurde.

Die laufende Transformation von Sandoz werde einige Jahre brauchen, erklärte CEO Vas Narasimhan an einer Telefonkonferenz. Ziel sei weiterhin, die Eigenständigkeit von Sandoz innerhalb des Konzerns zu stärken.

Noch deutlichere Steigerungsraten hat Novartis beim operativen Kernergebnis, das die tatsächliche operative Leistung ohne Sonderfaktoren misst, erzielt. Es nahm um 9 Prozent zu auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus gar 18 Prozent. Unter dem Strich wies Novartis einen Konzerngewinn von 1,9 Milliarden aus.

Nicht zuletzt dank dieser guten Entwicklung hat Novartis denn auch seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr erhöht. Neu rechnet der Konzern mit einem Gewinnplus im hohen einstelligen Prozentbereich. Zuvor hatte er eine Spanne von mittlerer bis hoher einstelliger Prozentbereich angegeben. Der Umsatz soll weiter im mittleren einstelligen Bereich zulegen.

Vier Blockbuster 2019 möglich

Diese Zuversicht ist vor allem der eigenen Pipeline geschuldet. So kündigte CEO Narasimhan vor Journalisten an, Novartis könne alleine im laufenden Jahr bis zu vier potenzielle Blockbuster auf den Markt bringen. Neben dem MS-Mittel Mayzent, das erst kürzlich in den USA zugelassen wurde, zählt Novartis auch die Gentherapie Zolgensma, das Krebsmittel BYL719 und den Augenkandidaten RTH258 dazu.

Für die Gentherapie Zolgensma steht die Entscheidung der US-Behörde schon in wenigen Wochen an. Sie wird bei der Behandlung von SMA, einer progressiven neuromuskulären Erkrankung, eingesetzt. Zolgensma gilt als erste Therapie, in der eine seltene, monogene Krankheit mit Hilfe der Genersatztherapie - einer Technologie, die ein fehlendes oder defektes Gen durch eine funktionelle Kopie ersetzt - behandelt wird.

Zuletzt hatte es aber Schlagzeilen über einen Todesfall eines behandelten Kindes gegeben. Bei den verschiedenen Fragen hierzu stellt der Novartis-CEO klar, dass es hierbei bestimmte spezielle Aspekte zu beachten gebe und die Ergebnisse der Auswertung zu diesem Fall noch nicht vorlägen.

Für die kommenden zwei Jahre stellt der Konzern dann noch die Lancierung von bis zu neun weiteren Blockbustern in Aussicht. Damit soll der Konzern gegen die Erosion von möglichen Nachahmerprodukten gewappnet sein.

hr/rw

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Umsatz 2020 49 802 Mio
EBIT 2020 14 792 Mio
Nettoergebnis 2020 9 192 Mio
Schulden 2020 19 959 Mio
Div. Rendite 2020 3,63%
KGV 2020 20,7x
KGV 2021 17,6x
Marktkap. / Umsatz2020 4,29x
Marktkap. / Umsatz2021 3,97x
Marktkap. 193 Mrd.
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Novartis : Chartanalyse Novartis | MarketScreener
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Abstand / Durchschnittliches Kursziel 17,8%
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Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Vasant Narasimhan Chief Executive Officer
Hans Jörg Reinhardt Independent Non-Executive Chairman
Harry Werner Kirsch Chief Financial Officer
John Tsai Chief Medical Officer
Elizabeth Theophille Chief Technology & Digital Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
NOVARTIS-11.15%187 703
JOHNSON & JOHNSON-4.19%345 705
ROCHE HOLDING AG2.77%277 060
MERCK & CO., INC-13.62%195 141
PFIZER, INC.-14.22%181 075
NOVO NORDISK A/S7.93%141 503