Der Ausgabepreis der Aktien werde wie geplant bei 1500 Yen je Papier liegen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zudem würden zusätzlich 160 Millionen Anteilsscheine auf den Markt geworfen, um die starke Nachfrage zu bedienen. Softbank hatte unter anderem Fernsehwerbung geschaltet, um den Gang aufs Parkett zu bewerben. Insgesamt werden 2,65 Billionen Yen (umgerechnet 20,7 Milliarden Euro) eingesammelt. Damit reicht der Mobilfunker Softbank fast an den größten weltweiten Börsengang heran. Diesen Rekord hält bisher der Amazon-Konkurrent Alibaba mit fast 22 Milliarden Euro vor rund vier Jahren.

Softbank-Aktien sollen erstmals am 19. Dezember gehandelt werden. Erst vor wenigen Tagen hatte der drittgrößte Anbieter in Japan nach Kundenzahlen massive Netzprobleme, die einen landesweiten Ausfall nach sich zogen. Zudem treiben die Branche Bemühungen der Regierung um, die Handygebühren zu senken. Im kommenden Jahr wird Onlinehändler Rakuten in den Markt einsteigen. Hinzu kommen Schlagzeilen über den Ausschluss von Produkten des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei bei den drei großen japanischen Telekomkonzernen. Dazu zählen neben Softbank die Anbieter NTT Docomo sowie KDDI. In der Vergangenheit hatten Huawei wie auch Softbank unter anderem bei Tests für den neuen Mobilfunkstandard 5G zusammengearbeitet.