WIESBADEN (dpa-AFX) - Die USA bleiben ungeachtet aller Störfeuer der Trump-Regierung wichtigster Einzelmarkt für Deutschlands Exporteure. In das Land gingen im vergangenen Jahr Waren "Made in Germany" im Gesamtwert von 113,5 Milliarden Euro und damit 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Auf den Plätzen zwei und drei der bedeutendsten Exportländer für Europas größte Volkswirtschaft lagen nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Montag unverändert Frankreich und die Volksrepublik China.

Gefragt sind im Ausland vor allem Maschinen und Kraftfahrzeuge aus deutscher Produktion. Die mit Abstand meisten Einfuhren bezog Deutschland 2018 erneut aus China. Mit einem gesamten Handelsvolumen von rund 199,3 Milliarden Euro - also Exporte und Importe zusammen - war China zum dritten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner./ben/DP/mis