Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Indizes  >  Swiss Exchange  >  SMI    SMI   CH0009980894

Kursindikationen von Commerzbank

SMI

(SMI)
ÜbersichtKurseChartsNewsHeatmapDerivateEinzelwerte 
News-ÜbersichtNewsNachrichten zu den IndexmitgliedernMarketScreener Analysen

HCM sieht keine grossen Sprünge bei den Topmanager-Löhnen für 2018

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
11.01.2019 | 12:42

Zürich (awp) - Schon bald wieder befinden Firmenaktionäre an den Generalversammlungen über die Löhne des Top-Managements. Laut der Vergütungsberatungsfirma HCM dürften die Saläre dabei stabil bleiben oder leicht steigen. Die sinkenden Aktienkurse im vergangenen Jahr 2018 dürften sich dabei aber kaum in den zugesprochenen Vergütungen niederschlagen.

"Der Schluss, dass aufgrund der sinkenden Aktienkurse nun die Vergütungen sinken müssen, greift zu kurz", sagte Stephan Hostettler, Chef von HCM Hostettler & Company, am Freitag vor den Medien in Zürich. Entscheidend für die zugesprochenen Löhne sei, inwiefern die gesteckten Ziele erreicht worden seien. Die Aktienentwicklung werde später zum Tragen kommen, nämlich in dem aufgeschobenen Teil der Managerlöhne.

Insgesamt rechnet Hostettler damit, dass die Gesamtvergütung für 2018 zum Vorjahr stabil bleiben oder sich leicht erhöhen wird. Das bezieht sich aber nur auf die Vergütung unter Berücksichtigung der realisierten kurzfristigen Leistung, da für die langfristigen Boni eine Wartefrist gilt.

Salärplus von 1,8 Prozent 2017

Im Jahr 2017 hatten die grössten Unternehmen an der Schweizer Börse ihren Konzernchefs im Schnitt 1,8 Prozent mehr Lohn als im Vorjahr bezahlt. Das ist das Ergebnis der abschliessenden Untersuchung von HCM unter den Top-100-Unternehmen. Bei einer ersten Analyse im März 2018 hatte es noch nach einer Stagnation bei den Managersalären ausgesehen. Damals hatten aber noch nicht alle Unternehmen ihre Vergütungsberichte publiziert. Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr sind in der definitiven Untersuchung nur die Vergütungen von 67 Unternehmen enthalten.

Bei den im Leitindex SMI vertretenen Firmen erhielten die Konzernchefs durchschnittlich 7,1 Millionen Franken. Gegenüber 2016 ist das ein Plus von einem Prozent. Bei den kleineren Unternehmen ("mid-caps") sind die Löhne rasanter gestiegen und zwar um 6,7 Prozent auf 1,5 Millionen Franken.

Die tatsächlich bezahlten Löhne entsprachen dabei nicht immer dem Maximalbetrag, den die Aktionäre voraus genehmigt hatten. Im Schnitt schöpften die untersuchten Firmen rund 80 Prozent des Maximalbetrags aus, wie eine Auswertung unter 136 börsenkotierten Unternehmen ergab. Fast die Hälfte (47 Prozent) nutzten 80 bis 100 Prozent, 38 Prozent zwischen 60 und 80 Prozent.

Einige wenige Unternehmen (4 Prozent) lagen auch darüber. Das lässt sich meistens mit unvorhergesehenen Führungswechseln erklären, wobei Geld aus den statutarisch vorgesehenen Zusatzreserven für Neuzugänge in der Geschäftsleitung angezapft wurde.

Stärkerer Fokus auf lange Frist

HCM stellt zudem fest, dass bei den CEO-Vergütungspaketen in den letzten sechs Jahren die Langfristigkeit und die Leistung deutlich an Gewicht gewonnen haben. Zudem verbreiteten sich auch Vorschriften zur Rückforderung von bereits ausbezahlten Boni, im Fachjargon "Clawback" genannt. Der Anteil der Unternehmen mit solchen Vorgaben erhöhte sich binnen Jahresfrist von rund einem Fünftel auf einen Viertel.

Auslöser für eine Rückforderung bereits bezahlter Löhne dürften etwa nachträgliche Korrekturen in der Bilanzierung (sogenannte Restatements) oder persönliche Vergehen sein, wie Hostettler erklärte. Allerdings gibt es in der Praxis noch kaum Erfahrungen mit der Anrufung einer solchen Klausel. "Mir ist in der Schweiz kein solcher Fall bekannt", so der HCM-Partner. Dabei bewegten sich die Firmen auch arbeitsrechtlich in einem Graubereich.

Überhaupt wird die Schraube bei den Vergütungen für das Top-Management angezogen. "In der Öffentlichkeit wird oft wenig wahrgenommen, dass sich hier tatsächlich viel verändert hat", sagte Hostettler. Dabei übten insbesondere institutionelle Anleger sowie Stimmrechtsberater mehr Druck auf die Vergütungssysteme aus - vor allem bei den grossen SMI-Unternehmen.

Unter anderem fordern sie vermehrt auch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen bei der Entlöhnung. Aber auch die Öffentlichkeit, Kunden und Mitarbeitende drängen darauf. Inzwischen veröffentlicht gut die Hälfte der Unternehmen im Leitindex SMI solche Kriterien in der Vergütung der Geschäftsleitung. Dabei handelt es sich meist um soziale Aspekte wie Diversität unter den Mitarbeitenden oder Sicherheit am Arbeitsplatz, während Umwelt- oder Governanceziele noch wenig verbreitet sind.

tt/cf

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
Aktuelle News zu SMI
09:31Aktien Schweiz Eröffnung: Anleger ziehen sich zurück - Gedämpfte Zinshoffnung
AW
08:46Aktien Schweiz Vorbörse: Gedämpfte Zinshoffnung dürfte Kurse belasten
AW
08:44BÖRSE ZÜRICH : Morning Briefing - Markt Schweiz
AW
06:25BÖRSE ZÜRICH : 4-Wochenvorschau Schweiz
AW
25.06.Novartis verhindert Abrutschen der Schweizer Börse
RE
25.06.Aktien Schweiz Schluss: SMI schliesst unverändert - Novartis verhindert Minus
AW
25.06.Anziehende Pharmatitel treiben SMI an
AW
25.06.Novartis-Aktien nach Gerichtsentscheid zu Gilenya besser als der Markt
AW
25.06.Aktien Schweiz: Anfangsverluste nahezu aufgeholt - Novartis stützt
AW
25.06.Korr Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächerer Start - Anleger halten sich zurück
AW
Mehr News
Nachrichten zu den Indexmitgliedern SMI
07:37Novartis sieht Wirksamkeit von Cosentyx durch neue Daten untermauert
AW
06:36DEBATTE UM NÄHRWERT-LOGO : Nestlé führt Nutri Score ein
DP
06:23Nestlé führt Nährwert-Ampel Nutri-Score ein - Auch in der Schweiz
AW
05:24Nestlé führt Nährwert-Ampel Nutri-Score ein
DP
25.06.SWISSCOM : Fastweb und Wind Tre kooperieren bei 5G-Netz in Italien
AW
25.06.Ex-UBS-Angestellte in London wegen Insiderhandel verurteilt
AW
25.06.Novartis-Aktien nach Gerichtsentscheid zu Gilenya besser als der Markt
AW
Mehr News
News auf Englisch zu SMI
03.06.Weekly market update : Investors are looking for safe havens
09.04.GLOBAL MARKETS LIVE : Airbus, Nissan, Stanchart, Sony…
03.04.GLOBAL MARKETS LIVE : Santander, Kering, Nissan, UniCredit…
03.04.Novartis's Alcon spinoff ousts Baer from Swiss benchmark SMI
RE
28.03.HYFLUX : White knight investor throws Singapore's Hyflux rescue into doubt
RE
22.03.GLOBAL MARKETS LIVE : Facebook, Levi’s, Nike, Standard Chartered…
15.03.SHANGHAI SMI HOLDING CO LTD : annual earnings release
15.02.SMI : A strong start to the year
06.02.GLOBAL MARKETS LIVE : Alstom, Siemens, Disney, Snap, Apple...
05.02.NOVARTIS : Alcon eye-care unit to enter Swiss index after spin off
RE
Mehr News auf Englisch
Chart SMI
Laufzeit : Zeitraum :
SMI : Chartanalyse SMI | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse SMI
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
Top / Flop SMI
CREDIT SUISSE GROUP AG11.4 Realtime Kurse.0.66%
SWISS RE99.37 Realtime Kurse.0.37%
UBS GROUP11.315 Realtime Kurse.0.22%
ZURICH INSURANCE GROUP340.75 Realtime Kurse.0.19%
THE SWATCH GROUP271.7 Realtime Kurse.0.18%
ADECCO GROUP57.41 Realtime Kurse.-0.64%
ROCHE HOLDING LTD.274 Realtime Kurse.-0.83%
LONZA GROUP324.85 Realtime Kurse.-0.96%
SGS2507 Realtime Kurse.-1.10%
NOVARTIS89.45 Realtime Kurse.-1.60%
Heatmap :