Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Agrarminister Hauk fordert Ende des Kükentötens

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
21.07.2019 | 15:00

STUTTGART (dpa-AFX) - Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk hat das Schreddern und Vergasen männlicher Küken nach dem Schlüpfen scharf kritisiert. "Das ist so ein typischer Fall, wo der Staat am Ende ethische Fragen über wirtschaftliche stellen muss - und zwar zwingend", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Es handele sich bei Küken um Mitgeschöpfe, nicht einfach um wirtschaftliche Ware, "über die man den Daumen heben oder senken kann, wie es einem gerade passt".

Das Tierschutzgesetz schreibe vor, dass Tiere nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden dürfen. "Es ist meines Erachtens kein vernünftiger Grund, zu sagen: Weil es ein Hahn ist, wird er halt getötet." Männliche Küken seien zwar unwirtschaftlicher. Trotzdem dürften sie nicht der Einfachheit halber geschreddert werden.

Die Bruderhahn-Initiative sei ein Beispiel, wie eine Lösung aussehen könnte, sagte Hauk. Schon jetzt kann man im Handel Eier aus Brütereien kaufen, in denen sowohl weibliche als auch männliche Küken aufgezogen werden. Die sogenannten Bruderhahn-Eier sind aber teurer und damit laut Handel nicht massentauglich.

Es müsse eine Lösung gefunden werden, bevor das Küken schlüpft und Schmerz empfindet, forderte Hauk. Er habe dennoch Verständnis für die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, das Kükentöten in der Legehennenzucht übergangsweise zu erlauben - auch mit Blick auf neue wissenschaftliche Verfahren.

In Deutschland werden jährlich 50 Millionen männliche Küken unmittelbar nach dem Schlüpfen getötet, weil ihre Aufzucht unwirtschaftlich ist. Die Leipziger Richter hatten im Juni das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht bis zur Einführung alternativer Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei als weiter zulässig eingestuft./poi/DP/he


© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
17:21ERZKONSERVATIVER FINANZIER : Milliardär David Koch stirbt mit 79
DP
17:21Menschenkette in Hongkong erinnert an Freiheitsbewegung der Balten
DP
17:19Trump - Ist Fed-Chef Powell oder Chinas Präsident der größere Feind?
RE
17:07US-NOTENBANKCHEF : Wirtschaft in gutem Zustand - 'signifikante Risiken'
DP
16:53HONGKONG :  Menschenkette soll an Freiheitsbewegung der Balten erinnern
DP
16:51G7/Berlin sieht in ungewöhnlichem Format eine Chance
DP
16:51WIRBEL UM MOMENTAUFNAHME : Johnson mit Fuß - kurz - auf der Tischkante
DP
16:51Europa macht Druck auf Bolsonaro - Militär gegen Feuer im Regenwald
DP
16:36Fed-Chef Powell sieht US-Wirtschaft in günstiger Lage
RE
16:34SCHULZE : Mercosur-Abkommen nur mit Schutzgarantien für Regenwald
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung