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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich

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08.11.2018 | 19:30

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Ohne klare Richtung haben Osteuropas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag geschlossen. Während die Börsen in Ungarn und Tschechien fester endeten, verbuchten die Handelsplätze in Polen und Russland Einbußen. Der russische RTS-Index verlor 0,77 Prozent auf 1155,27 Punkte.

In Warschau fiel der Wig-30 um 0,27 Prozent auf 2570,11 Punkte. Der breiter gefasste Wig verlor 0,28 Prozent auf 57 655,73 Zähler. Die Aktien des TV-Unternehmens Cyfrowy Polsat zogen um 3,58 Prozent an, nachdem der Quartalsgewinn des Konzerns die Markterwartungen übertroffen hatte. Positiv aufgenommen wurden auch die Geschäftszahlen der Alior Bank, deren Titel um 2,83 Prozent stiegen. Hingegen gaben die Papiere von Energa um 1,44 Prozent nach, obwohl der Stromkonzern im dritten Quartal ebenfalls Umsatz- und Gewinnsteigerungen verzeichnet hatte. PGNiG unterzeichnete einen weiteren Vertrag zur Lieferung von US-Gas. Die Aktien stiegen um 2,18 Prozent.

Der ungarische Leitindex Bux gewann 1,35 Prozent auf 38 713,45 Punkte. Bei den Einzelwerten stiegen die Aktien des Öl- und Gaskonzerns MOL um 2,14 Prozent. Das Unternehmen hatte seine Prognosen für das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) in den Jahren 2019 bis 2021 jeweils um rund zehn Prozent angehoben. Hingegen gaben die Titel von Gedeon Richter um 1,18 Prozent nach. Der Pharmakonzern hatte im dritten Quartal einen deutlichen Rückgang des Nettogewinns um 44,1 Prozent auf 8,8 Milliarden Forint hinnehmen müssen.

Der Prager Leitindex PX rückte um 0,94 Prozent auf 1085,95 Punkte vor. Die Aktien der Komercni Banka zogen als stärkster Wert im PX um 2,15 Prozent an. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn der Bank stieg in den ersten neun Monaten um 6,1 Prozent auf 11 Milliarden Kronen. Ebenfalls im Spitzenfeld notierten die Titel von CEZ mit einem Plus von 1,74 Prozent. Der Stromkonzern meldete für die ersten neun Monate des Jahres einen deutlichen Gewinnrückgang von 45 Prozent auf 9,1 Milliarden Kronen./dkm/APA/edh/fba


© dpa-AFX 2018
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