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Bahn-Tarifrunde steuert auf entscheidende Phase zu

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06.12.2018 | 17:19

HANNOVER (dpa-AFX) - Die Tarifverhandlungen für rund 160 000 Beschäftigte der Deutschen Bahn steuern auf die entscheidende Phase zu. Dabei geht es vor allem ums Geld. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fordern 7,5 Prozent höhere Einkommen. Die Bahn wollte in dieser Runde ein umfassendes Tarifangebot vorlegen.

Am Donnerstag setzte der Konzern separate Verhandlungen mit den Gewerkschaften fort - diesmal abwechselnd an zwei Verhandlungsorten in Hannover, die etwa einen Kilometer voneinander entfernt liegen. Sprecher der Bahn und der beiden Gewerkschaften bestätigten den Fortgang der Gespräche, einen neuen Zwischenstand gebe es nicht.

Die Verhandlungsrunde war von vornherein bis Freitag angesetzt. Die EVG hatte vorab mit einem Abbruch der Gespräche und "weiterreichenden Aktionen" gedroht, falls keine Einigung gelingen sollte.

Bahn-Personalvorstand Martin Seiler hatte zum Auftakt gesagt: "Wir haben noch einige Kernthemen offen, beispielsweise die Lohnprozente und auch die Frage der Laufzeit." Am Ende komme es darauf an, ein Gesamtpaket zu schnüren.

Rund 100 EVG-Mitglieder unterstützten mit einer Kundgebung am Verhandlungsort die Forderungen ihrer Gewerkschaft. Dazu gehört ein Wahlrecht, bei der nächsten Lohnerhöhung diese in mehr Urlaub oder eine kürzere Arbeitszeit umwandeln zu können. Für die jüngste Lohnerhöhung gibt es eine solche Regelung. So können die Eisenbahner sechs zusätzliche Urlaubstage bekommen.

Von Anfang an hat Seiler als Ziel genannt, möglichst mit beiden Gewerkschaften "für gleiche Berufsgruppen auch zu vergleichbaren Ergebnissen zu kommen". Die kleinere GDL verhandelt für rund 36 000 Beschäftigte des Zugpersonals, darunter vor allem Lokführer und Zugbegleiter. Die größere EVG vertritt in der Tarifrunde rund 160 000 Beschäftigte, dazu gehört auch das Zugpersonal./brd/DP/jha


© dpa-AFX 2018
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