Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Unternehmen  >  Alle News

News : Unternehmen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren

BfV - Cyberangriffe gegen Medienunternehmen und Chemiewaffenforschung

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
12.07.2018 | 16:41
The sign of Germany's Bundesamt fuer Verfassungsschutz (BfV), the domestic intelligence service of the Federal Republic of Germany, is pictured at its headquarters in Cologne

Berlin (Reuters) - Deutsche Medienunternehmen und eine Organisation im Bereich der Chemiewaffenforschung sind nach Angaben des Verfassungsschutzes das Ziel von Cyberangriffen geworden.

Das Bundesamt teilte am Donnerstag in einem Lagebericht mit, ihm lägen Erkenntnisse zu einer Angriffswelle mit einem mutmaßlich nachrichtendienstlichen Hintergrund vor. Es gebe Hinweise, dass die Angriffe von der Gruppe "Sandworm" ausgingen - einer Hackergruppe russischen Ursprungs. "Die Angriffe fanden vermutlich zwischen August 2017 und Juni 2018 statt und dauern vermutlich noch an", teilte der Verfassungsschutz mit.

Vermutet werde, dass der russische Geheimdienst hinter den Attacken stecke, hieß es ergänzend vom Verfassungsschutz. Im Kern geht es dem Bericht zufolge um eine hochwertige sogenannte "Spear-Phishing Angriffswelle". Dabei handelt es sich um Betrugsversuche per E-Mail, die von einer vertrauenswürdigen Quelle zu stammen scheinen. Im konkreten Fall enthalten die Mails ein "maliziöses Worddokument" als Anhang. Beim Öffnen werde dem Opfer empfohlen, die Ausführung von Makros, also Unterprogrammen, zuzulassen. Wird dies befolgt, kann das IT-System ausgespäht oder gar manipuliert werden. Es sei wahrscheinlich, dass neben Medienunternehmen und einer Organisation "im Bereich der Chemiewaffenforschung" weitere Unternehmen in Deutschland betroffen seien.

Die APT-Gruppierung "Sandworm" sei technisch hoch versiert und äußerst aggressiv. Sie ist laut Verfassungsschutz seit mindestens 2013 aktiv. Die Gruppe wurde etwa durch Sabotageangriffe gegen Ziele in der Ukraine bekannt, unter anderem gegen Energieversorger.

Der deutsche Geheimdienst verweist auf Erkenntnisse des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky, wonach es technische Überschneidungen zur Kampagne "Olympic Destroyer" gebe. Diese wird für versuchte Cybersabotageangriffe gegen die Olympischen Winterspiele in diesem Jahr verantwortlich gemacht.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Unternehmen"
18:45BEKB übernimmt ein Hypothekarportfolio der Mobiliar in Höhe von 400 Mio Fr.
AW
18:43DZ Bank senkt fairen Wert für Südzucker auf 11 Euro - 'Halten'
DP
18:40Baader Bank startet Deutz mit 'Buy' - Ziel 8,50 Euro
DP
18:35Banque Profil de Gestion darf ins Geschäft mit Kollektivanlagen einsteigen
AW
18:30VR des Kernkraftwerks Leibstadt stimmt Neuordnung der Beteiligungen zu
AW
18:28IRW-NEWS : Veritas Pharma Inc. : Veritas-Tochter Cannevert unterstützt lizenzierte Cannabis- und Hanfproduzenten mit neuem Screening-Angebot und informiert über Neuigkeiten zum Unternehmen
DP
18:14KORR HAZ : ESTV mit Untersuchung gegen Steuervertreterin von Jean-Claude Bastos
AW
18:13METRO : Milliardär Kretinsky deckt Karten nach Metro-Aktienkauf nicht auf
RE
18:09BERNER KANTONALBANK : BEKB übernimmt family-net Hypothekarportefeuille der Mobiliar
PU
18:05DAX legt deutlich zu – Continental und Covestro im Aufwind
MA
News im Fokus "Unternehmen"
Werbung