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Börse Frankfurt-News: Anleihe- vor Aktienfonds (Fondshandel)

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19.06.2019 | 15:39

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Im Fondshandel gehen derzeit Renten- und Mischfonds besser weg als Aktienfonds. Sicherheit ist wieder gefragt.

19. Juni 2019. (FRANKFURT) Börse Frankfurt. Aufgrund zahlreicher geopolitischer Unsicherheiten haben Anleger in den vergangenen vier Wochen vermehrt auf Rentenfonds gesetzt. "Die sind in diesem Jahr ja auch extrem gut gelaufen", bemerkt Jan Duisberg von der ICF Bank. Für Aktienfonds meldet Anja Deisenroth-Boström von der Baader Bank niedrige Umsätze und nur größere Einzelorders. "Die Markttechnik bedingt das Kauf- bzw. Verkaufsverhalten."

Die Stimmung an den Aktienmärkten ist derzeit gut, allerdings waren die Ausschläge in den vergangenen Wochen hoch: Ende Mai stand der DAX noch bei 11.727, aktuell sind es wieder 12.335 Punkten. Am gestrigen Dienstag trieb Mario Draghi die Kurse nach oben, indem er weitere geldpolitische Maßnahmen in Aussicht stellte. "Das war eine richtige Überraschung", kommentiert Duisberg. Für die heutige Sitzung der US-Notenbank wird am Markt ohnehin von Signalen in Richtung Zinssenkung ausgegangen.

Defensives zieht

Gut an kommen im Bereich der Rentenfonds laut Duisberg etwa der Templeton Global Total Return (WKN A0HGTM) und der Templeton Global Bond (WKN 971663). Der Templeton Global Total Return hat sich die Maximierung der laufenden Erträge auf die Fahnen geschrieben, dafür setzt er auf fest- oder variabel verzinsliche Staats- und Unternehmensanleihen weltweit sowie hypotheken- oder forderungsbesicherte Wertpapiere und Finanzterminkontrakte. Seit Jahresanfang liegt die Wertentwicklung bei 5,25 Prozent, in den vergangenen fünf Jahren waren es durchschnittlich 5,8 Prozent.

Beliebt sind weiter Mischfonds, laut Deisenroth-Boström etwa der Arero Weltfonds (WKN DWS0R4). Sehr viele Käufe meldet Duisberg für den Siemens Balanced (WKN A1KEXM) und den DWS Concept Kaldemorgen (WKN DWSK01). Der Fonds von Klaus Kaldemorgen investiert unter anderem in Aktien, Anleihen, Zertifikate und Asset-Backes-Securities und nutzt auch Derivate. Die Wertentwicklung seit Jahresanfang liegt bei 5,9 Prozent, auf Fünfjahressicht waren es im Durchschnitt aber nur 3,3 Prozent.

"Abwarten wegen des Handelskriegs"

Deisenroth-Boström zufolge stehen Aktienfonds wie der Fondak (WKN 847101), der Threadneedle European Select (WKN A2N4WU) und der Baloise Fund Invest BFI Equity (WKN A0F5MH) auf den Verkaufslisten. während der Baring German Growth Trust Fund (WKN 940132) gekauft wird. Bei den internationalen Aktien trennen sich Anleger zum Beispiel vom Credit Suisse Global Security Equity (WKN A1T79B), vom Siemens Global Growth (WKN 977265) und vom Carmignac Investissement (WKN A0DP5W), zugegriffen wird hingegen beim Dirk Müller Premium Aktien (WKN A111ZF).

Deutlich weniger los als in den Vormonaten ist bei Fonds mit asiatischen Aktien. "Wegen des Handelskriegs wird abgewartet", stellt Deisenroth-Boström fest. Gleichermaßen Zu- und Abflüsse meldet sie für den DWS Top Asien (WKN 976976) und den Robeco Asia-Pacific Equities (WKN 988149), vermehrt Käufe für den Templeton Asian Growth (WKN 785343).

Interesse an Tech-Fonds lässt nach

Nicht mehr ganz so nachgefragt sind Technologiefonds, wie Duisberg beobachtet hat, Ausnahme sei der Fidelity Funds Global Technology (WKN A0NGW1). Die Performance ist beachtlich: Seit Jahresanfang liegt sie bei 22,2 Prozent, in den vergangenen fünf Jahren waren es im Durchschnitt 21,6 Prozent.

Weiter sehr hohe Umsätze verzeichnen Immobilienfonds. Duisberg meldet ein hohes Handelsaufkommen für den Deka-ImmobilienGlobal (WKN 748361), den WestInvest InterSelect (WKN 980142) und den UniImmo Europa (WKN 980551). "Die Diskussion um die Einführung einer Mietpreisbremse in Berlin hatte hier keine Folgen."

von Anna-Maria Borse

19. Juni 2019, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)


© dpa-AFX 2019
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