Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Börsianer sehen schwarz für Konjunktur - "Rezessionssignal"

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
13.08.2019 | 11:57
An Austrian central bank official displays a new 100 euro banknote in Vienna

Berlin (Reuters) - Börsianer schätzen die deutschen Konjunkturaussichten angesichts der Handelskonflikte so negativ ein wie seit der Euro-Krise 2011 nicht mehr.

Das Barometer für ihre Erwartungen für das nächste halbe Jahr brach im August um 19,6 auf minus 44,1 Punkte ein, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 193 Analysten und Anlegern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit minus 28,5 Zählern gerechnet. Die aktuelle Konjunkturlage bewerteten die Börsianer zugleich so schlecht wie seit über neun Jahren nicht mehr.

"Die erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China, das damit verbundene Risiko eines globalen Abwertungswettlaufs sowie die gestiegene Wahrscheinlichkeit für einen No-Deal-Brexit treffen auf ein ohnehin abgeschwächtes Wirtschaftswachstum", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich weiter verschlechtern." LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert sieht in dem Einbruch der Konjunkturerwartungen ein "Rezessionswarnsignal". "Zumindest steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland im laufenden Quartal in eine technische Rezession, sprich zwei Quartale in Folge mit Negativwachstum, rutscht", sagte der Experte.

Im zurückliegenden zweiten Vierteljahr dürfte Europas größte Volkswirtschaft nach Prognose der von Reuters befragten Ökonomen um 0,1 Prozent geschrumpft sein. Zu Jahresbeginn war das Bruttoinlandsprodukt noch um 0,4 Prozent gewachsen. Viele Experten gehen davon aus, dass im zweiten Halbjahr bestenfalls ein leichtes Wachstum möglich ist.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) 0.23%0.91423 verzögerte Kurse.1.60%
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
21.08.Macron will von Johnson Erläuterungen zu Brexit-Plänen
DP
21.08.DEVISEN : Euro nach Sitzungsprotokoll der US-Notenbank knapp unter 1,11 US-Dollar
DP
21.08.GERMAN FEDERAL CHANCELLOR : Premier Johnson zu Gast Antrittsbesuch im Zeichen des Brexit
PU
21.08.ALTERSGRENZE : IWF-Direktorium bereitet Weg für neue Chefin Georgiewa
DP
21.08.OTS : Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Aktionismus à la Scholz, Kommentar zum ...
DP
21.08.US-Notenbank signalisiert verhaltene Zinssenkungen - Minutes
AW
21.08.Widersprüchliche Reaktionen zu möglicher Rückkehr Russlands zu G8
DP
21.08.Woidke begrüßt Entwurf zu Milliarden-Hilfen für Kohleregionen
DP
21.08.Merkel und Johnson gesprächsbereit - aber hart im Brexit-Streit
DP
21.08.MERKEL UND JOHNSON : Rückkehr Russlands zu G8 derzeit nicht möglich
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung