Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Brexit-Minister handelt sich Spott mit Äußerung zu Handel ein

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
08.11.2018 | 21:00

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Brexit-Minister Dominic Raab hat sich mit einer Äußerung zum Handel zwischen Großbritannien und dem Kontinent heftigen Spott eingehandelt. Ihm sei das volle Ausmaß der Bedeutung des Ärmelkanals für den Handel nicht klar gewesen, sagte Raab bei einer Technologiekonferenz am Mittwoch in London. "Wenn man sich Großbritannien anschaut und sieht, wie wir mit Waren handeln, sind wir besonders abhängig von der Strecke Dover-Calais", sagte der Brexit-Minister. Deswegen wolle London ein sehr enges Brexit-Abkommen mit Brüssel, um sicherzustellen, dass der Handel über die Grenze so reibungslos wie möglich sei.

Ein Video von dem Redeauszug Raabs machte am Mittwoch in sozialen Netzwerken die Runde. Es sorgte nicht nur bei Oppositionspolitikern für ungläubiges Staunen und Spott. Raab gilt als überzeugter Brexit-Anhänger. Bereits im Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum 2016 hatten Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Politiker immer wieder darauf hingewiesen, wie gefährlich ein EU-Austritt Großbritanniens für den Handel ist. Die Strecke Dover-Calais ist die wichtigste Fährverbindung zwischen Großbritannien und dem Festland. Jährlich werden 2,5 Millionen Lastwagen über die Meeresenge transportiert. Darunter verläuft zudem der Eurotunnel.

Großbritannien tritt am 29. März aus der EU aus. Die Verhandlungen über den Austrittsvertrag sind weitgehend abgeschlossen. Noch fehlt aber eine Einigung über die Frage, wie nach dem Brexit Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland verhindert werden können. Ob es bald einen Durchbruch geben wird, scheint maßgeblich davon abzuhängen, ob Premierministerin Theresa May einen Kompromiss in ihrem Kabinett und später im Parlament verkaufen kann./cmy/DP/fba


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
11:26OTS : Sopra Steria SE / Autostudie 2019: Mehrspuriges Wachstum zeichnet sich ...
DP
11:22OTS : LfA Förderbank Bayern / LfA-Jahresbilanz 2018: Rekordnachfrage bei ...
DP
11:11Mittlere Einkommensgruppe leicht zurückgegangen
AW
11:11Start der Grippewelle in Deutschland steht bevor
DP
11:06EUROZONE : Inflation gibt nach
DP
11:04Inflation sinkt im Dezember kräftig unter die EZB-Zielzone
RE
11:01ALTERNATIVE INVESTMENTS : Stradivari & Co.
MA
10:36Bahn will mit mehr Mitarbeitern pünktlicher werden
DP
10:31GRR GROUP STEIGERT GEWINN UND KAUFVOLUMEN : Spezialist für Einzelhandelsimmobilien wächst stark im Fondsgeschäft
DP
10:23DEVISEN : Euro kratzt an 1,14 Dollar-Marke - Wieder über 1,13 Franken
AW
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung