Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

CS-CFA-Indikator sinkt im März auf tiefsten Stand seit Frankenschock

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
25.03.2020 | 10:31

Zürich (awp) - Die Stimmung von Analysten mit Blick auf den Schweizer Konjunkturverlauf in den kommenden sechs Monaten ist im März wegen dem Coronavirus regelrecht eingebrochen.

Der sogenannte CS-CFA-Society-Switzerland-Indikator, der die Erwartungen der Analysten misst, steht neu bei -45,8 Punkten, nachdem im Vormonat noch ein Wert von +7,7 erreicht worden war.

Er sei damit auf den tiefsten Wert seit dem Frankenschock im Frühling 2015 gefallen, teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit. Damals wurden bis zu -73,0 Punkte erreicht.

Die Befragung für die aktuelle Auswertung fand zwischen dem 9. und 19. März 2020 statt. Ein Grossteil der 24 Umfrageteilnehmer habe die Einschätzungen somit noch vor der Bekanntgabe der drastischen Massnahmen durch den Bundesrat abgegeben, meint die CS zum aktuellen Wert.

Gleichwohl wurde auch die aktuelle konjunkturelle Situation in der Schweiz deutlich negativer gesehen als im Vormonat. Und auch für die wichtigen Wirtschaftsräume Eurozone, USA und China sind die Einschätzungen düster. Für China beispielsweise sei die Lage so schlecht wie noch nie beurteilt worden.

Tiefere mittelfristige Prognosen

Die Pandemie wird laut den befragten Experten aber auch den mittelfristigen Wachstumspfad der Schweizer Wirtschaft beeinflussen. Konkret wird im Schnitt für die nächsten drei bis fünf Jahre nur noch ein BIP-Wachstum von 1,2 Prozent erwartet. Im letzten Dezember habe die entsprechende Prognose noch 10 Basispunkte höher gelegen.

Für die kurz- und langfristigen Zinsen erwarten die Umfrageteilnehmer ebenfalls einen globalen Rückgang. Dies stehe im Einklang mit den Schritten verschiedener Zentralbanken in den letzten Wochen.

Auch sei es wahrscheinlicher geworden, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Zinsen senken müsse. Mehr als die Hälfte der Experten geht gleichwohl bis Ende 2020 von einem unveränderten Leitzins aus. Rund ein Viertel erwartet aber eine Zinssenkung auf -1,00 Prozent.

rw/ra

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
06:38Chinas Dienstleistungssektor erholt sich nur langsam
AW
06:36Bussen und Bahnen brechen die Einnahmen weg
DP
06:31- Freitag, 03. April 2020 -
AW
06:07WOCHENVORSCHAU : Termine bis 16. April 2020
DP
06:06TAGESVORSCHAU : Termine am 3. April 2020
DP
05:50Neue Zahlen zur Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA
DP
05:46VIRUS/Die Osterferien beginnen - aber größere Ausflüge sind tabu
DP
05:45EUROPASTAATSMINISTER ROTH : Finanzielle Sanktionen gegen Ungarn prüfen
DP
05:45VIRUS : Drogenbeauftragte warnt vor Zunahme von Gewalt
DP
05:45VIRUS/UMWELTAMTS-PRÄSIDENT :  Zu früh für seriöse Aussagen zur Luftqualität
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"