Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Unternehmen  >  Alle News

News : Unternehmen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren

Detailhandel erholt sich im Juni weiter

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
31.07.2020 | 09:32

Neuenburg (awp) - Die Umsätze im Schweizer Detailhandel wurden auch im Juni noch stark von den Auswirkungen der Coronaviruspandemie beeinflusst. Sie erholten sich aber nach ersten positven Signalen im Mai weiter. Während Branchen wie der Versandhandel oder der Handel mit IT-Geräten erneut äusserst viel verkauften, lagen die Umsätze etwa in der Uhren- und Schmuckbranche hingegen noch immer tiefer als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Umsätze im Detailhandel gemäss den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) kalenderbereinigt über alle Branchen hinweg um 0,4 Prozent zu.

Der Lebensmitteldetailhandel inklusive Getränke und Tabakwaren legte im Vergleich zum Vorjahr nominal, also ohne Berücksichtigung der Teuerung, zwar um 6,8 Prozent zu (real: +5,7%), dabei scheinen Hamsterkäufe allerdings deutlich abgenommen zu haben. Im Mai hatten die Lebensmittelläden nämlich noch eine Umsatzzunahme gegenüber Vorjahr um knapp 20 Prozent verzeichnet.

Auch im Nicht-Nahrungsmittelsektor, der im März (nom. -18,1%) und April (nom. -38,9%) wegen der Ladenschliessungen noch massive Umsatzeinbussen verzeichnet hatte, zeigte sich mit einem nominalen Minus von 1,4 Prozent im Juni wieder eine deutliche Normalisierung.

Allerdings waren die Branchen noch immer sehr unterschiedlich von den Auswirkungen der Krise betroffen. Der Handel mit IT-Geräten (nom. +33%), Haushaltsgeräten, Einrichtungs- und Heimwerkerbedarf (nom. +17,6) und der Versandhandel (nom. +12,7) legten erneut stark zu. Gleichzeitig verzeichneten die Uhren-, Schmuck- und Kleiderbranche (nom. -12,3%) sowie im Bücher- und Sportwarenhandel (nom. -5,6%) noch immer starke Umsatzverluste.

Die Umsatzeinbussen bei den Tankstellen setzten sich mit nominal -22,2 Prozent (real -7,3%) nach -24 Prozent im Mai weiter fort.

Saisonbereinigt Rückgang

Verglichen mit dem Vormonat gingen die Detailhandelsumsätze um saisonale Einflüsse bereinigt nach einer äusserst steilen Zunahme im Mai (nom. +29,8%) wieder etwas zurück: Sie nahmen nominal um 3,6 Prozent (real -3,8%), ohne Tankstellen um 4,2 Prozent (real -4,4%) ab.

Während Lebensmittel (nom. -9,5%) wieder weniger gefragt waren als im Mai, legten im Nicht-Lebensmittel-Sektor alle Branchen, mit Ausnahme des Versandhandels (nom. -6,6%) zu. Auch die Tankstellen verzeichneten nominal um 4,0 Prozent höhere Umsätze als im Mai. Besonders zulegen konnte die von der Krise stark gebeutelte Uhren- und Schmuckbranche, die im Juni nominal wieder um 9,3 Prozent mehr umsetzte (real +9,2%) als im Vormonat.

tv/yr

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Aktuelle Nachrichten "Unternehmen"
08:39Hafenkonzern HHLA mit Gewinn- und Umsatzeinbruch im zweiten Quartal
DP
08:38UBS senkt Ziel für GlaxoSmithKline auf 1800 Pence - 'Buy'
DP
08:35SIXT LEASING SE : Operative Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2020 wie erwartet
EQ
08:31SIXT LEASING SE : Operative Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2020 wie erwartet
DP
08:27Berenberg hebt Ziel für Kion auf 79 Euro - 'Buy'
DP
08:26RBC belässt Fraport auf 'Underperform' - Ziel 29 Euro
DP
08:24JPMorgan hebt Ziel für CRH auf 37 Euro - 'Overweight'
DP
08:20Britische Industrieproduktion erholt sich weiter von Corona-Einbruch
AW
08:18Firefox-Entwickler Mozilla streicht rund ein Viertel der Jobs
AW
Aktuelle Nachrichten "Unternehmen"