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Devisen: Euro und Franken behaupten sich zum US-Dollar nach US-Kongresswahl

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07.11.2018 | 06:29

NEW YORK (awp international) - Der Dollar ist nach ersten Ergebnissen der US-Kongresswahlen etwas unter Druck geraten. Gemessen zum Euro fiel die US-Währung im frühen Handel auf den tiefsten Stand seit rund zwei Wochen. Der Eurokurs zog im Gegenzug zuletzt bis auf 1,1470 Dollar an und kostete damit rund einen halben Cent mehr als noch am Dienstagabend. Aktuell steht er bei 1,1456 US-Dollar aber wieder etwas tiefer. Zum Franken kommt der US-Dollar bis auf die Parität zurück, nachdem er am Vorabend noch klar fester war.

Der Euro wiederum kann mit seinen aktuellen Gewinnen gegenüber der US-Währung seine jüngste Erholung fortsetzen. Ende Oktober war der Euro unter anderem wegen der Schuldenkrise in Italien bis auf etwas über 1,13 Dollar gefallen.

Derweil zeigt sich das Euro/Franken-Paar bei einem Stand von 1,1459 recht stabil und kann seine jüngsten Gewinne ebenfalls behaupten. Ende Oktober hatte das Paar noch klar unterhalb der 1,14er Marke gestanden.

Bei den Kongresswahlen zeichnet sich ab, dass die Republikaner von Präsident Donald Trump ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren. Sie behalten aber die Kontrolle im Senat, der zweiten Kammer im US-Parlament in Washington. Das meldeten zuletzt mehrere US-Sender übereinstimmend auf Grundlage von ersten Ergebnissen und Hochrechnungen.

Bei den Kongresswahlen in der Mitte zwischen zwei Präsidentenwahlen, den sogenannten Midterms, bekommt meist die Partei des regierenden Präsidenten einen Denkzettel verpasst. Meinungsforscher hatten den Republikanern bei dieser Wahl den Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus vorhergesagt, was Trump das Regieren erschweren wird. Dass die Republikaner den Senat behalten, hatten Wahlforscher erwartet.

zb/hr/tp

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