Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Inflation erstmals seit gut einem Jahr wieder über Zwei-Prozent-Marke

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
14.06.2018 | 10:57

WIESBADEN (dpa-AFX) - Gestiegene Sprit- und Heizölpreise haben die Inflation in Deutschland im Mai auf den höchsten Stand seit Februar 2017 getrieben. Die Teuerungsrate lag um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung. Auch teurere Lebensmittel und Pauschalreisen trugen zu dem Anstieg bei. Eine Rate von 2,2 Prozent hatte es zuletzt im Februar 2017 gegeben.

Besonders tief in die Tasche greifen mussten Verbraucher im Mai im Vergleich zum Vorjahr für leichtes Heizöl (plus 24,3 Prozent) und Sprit (plus 8,2 Prozent). Energie insgesamt verteuerte sich um 5,1 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Mai bei 1,8 Prozent gelegen.

Lebensmittel wurden 3,5 Prozent teurer. Deutlich mehr als im Vorjahresmonat kostete insbesondere Butter (plus 32,3 Prozent), Obst wurde 8,1 Prozent teurer. Auch Pauschalreisen trugen zu dem Anstieg der Gesamtinflation bei, weil Pfingsten 2018 im Mai und nicht - wie im Vorjahr - erst im Juni lag.

Volkswirte gehen auch angesichts solcher Sondereffekte nicht davon aus, dass sich der Anstieg der Verbraucherpreise in dem Tempo fortsetzt. Im März und April 2018 hatte die jährliche Teuerungsrate jeweils 1,6 Prozent betragen, im Februar waren es 1,4 Prozent. Eine 2 vor dem Komma hatte es zuletzt im April 2017 mit 2,0 Prozent gegeben.

Für den Euroraum insgesamt strebt die Europäische Zentralbank (EZB) mittelfristig eine Teuerungsrate knapp unter 2,0 Prozent an. Dieser Wert gilt als Garant für stabile Preise, weil er weit genug entfernt ist von der Nullmarke. Denn sind Preise dauerhaft niedrig oder sinken gar auf breiter Front, könnten das Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben - eine Wachstumsbremse.

Im Euroraum waren die Verbraucherpreise im Mai binnen Jahresfrist nach einer ersten Schätzung des Statistikamtes Eurostat um 1,9 Prozent gestiegen./mar/DP/stw


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
15:21DPA-AFX-ÜBERBLICK : UNTERNEHMEN vom 17.08.2018 - 15.15 Uhr
DP
14:55Gutachter sehen kein Problem bei überteuertem Fernwärme-Rückkauf
DP
14:52Bund sieht bei Pharmaskandal vorerst Landesbehörden am Zug
DP
14:42TÜRKEI : Gericht lehnt Freilassung von US-Pastor Brunson erneut ab
DP
14:39„Keine Entspannung beim Dax – Trend zeigt nach unten – wichtige Marken müssen halten“
MA
14:39EZB stellt Mitte September neue 100- und 200-Euro-Scheine vor
AW
13:54Koalitionsstreit über Bedingungen für größere Beitragsentlastung
DP
13:46DEVISEN : Euro legt leicht zu - Türkische Lira wieder unter Druck
DP
13:46Anarchisten dringen in die österreichische Botschaft in Athen ein
DP
13:45Staatsgerichtshof verhandelt über Klage gegen Finanzausgleich
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung