Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Zinssätze

News : Zinssätze

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 

KORREKTUR/Studie: Deutsche sparen trotz niedriger Zinsen kräftig

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
02.01.2018 | 20:12

(Im letzten Absatz, letzter Satz wurde berichtigt: 6,3 rpt 6,3 Billionen Euro.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz niedriger Zinsen sparen die Deutschen einer Studie zufolge weiterhin kräftig und steigern ihre privaten Geldvermögen. Wer allerdings keine Aktien im Portfolio hatte, musste 2017 wegen der Zinslage im Schnitt Wertverluste hinnehmen, wie aus der am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Studie der genossenschaftlichen DZ-Bank hervorgeht.

Dem Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken zufolge ist der Realzins im vergangenen Jahr auf -0,8 Prozent stark in den Negativbereich abgesackt. Die wieder angezogene Teuerung sorgte demnach bei gleichzeitig nur gering angestiegenen Nominalzinsen für einen Wertverlust von 38 Milliarden Euro beim privaten Geldvermögen.

Deutlich besser erging es Besitzern von Aktien, Fonds und Zertifikaten, die wegen verbreiteter Kursgewinne rund 93 Milliarden Euro einstreichen konnten. Wegen der fehlenden Zinsen parken zudem viele Privatanleger ihre Mittel als kaum verzinsliche Sichteinlagen, über die sie jederzeit verfügen können.

Unter dem Strich wuchs der DZ-Bank zufolge das private Geldvermögen der Deutschen 2017 um rund 300 Milliarden Euro (5,2 Prozent) auf 6,1 Billionen Euro und damit stärker als im Vorjahr. Dazu beigetragen hat auch die wieder höhere Sparquote von 9,8 Prozent. Sie ist das vierte Jahr in Folge gestiegen, auch wenn die Bürger sehr viele Mittel in Sachvermögen wie zum Beispiel Immobilien steckten. Die Rekordsparquote von 10,5 Prozent des verfügbaren Einkommens aus dem Jahr 2008 wurde nicht erreicht.

Für 2018 rechnet die DZ-Bank bei einer etwas geringeren Preissteigerung weiterhin mit negativen Realzinsen. Die Geldvermögen der Deutschen sollten nominal um gut 4 Prozent auf 6,3 Billionen Euro ansteigen./ceb/DP/jha/he


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Zinssätze"
15:34US-Anleihen legen deutlich zu
AW
13:43DEUTSCHE ANLEIHEN : Zur Kasse gestiegen - Umlaufrendite 0,27 Prozent
DP
12:42DEUTSCHE ANLEIHEN : Kursgewinne - geopolitische Verunsicherung
DP
12:38ANLEIHE : Pfandbriefzentrale nimmt in drei Tranchen insgesamt 470 Mio Franken auf
AW
11:16Erdogan fordert von türkischen Banken niedrigere Zinsen
RE
08:56Deutsche Anleihen legen zu - Italienische Anleihen verlieren
DP
22.10.US-Anleihen treten auf der Stelle - Impulse von Daten fehlen
AW
22.10.DEUTSCHE ANLEIHEN : Leichte Kursgewinne - Italien bleibt im Fokus
DP
22.10.US-Anleihen starten kaum verändert
AW
22.10.Deutsche Anleihen geben nach - Italienische Papiere gefragt
DP
News im Fokus "Zinssätze"
Werbung