Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Maas will Libyens Waffenlieferanten benennen

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
30.06.2020 | 05:45

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts anhaltender Kämpfe in Libyen hat Außenminister Heiko Maas stärkeren Druck auf die Länder gefordert, die das Waffenembargo für das nordafrikanische Land brechen. "Man kann auf Dauer nicht darauf verzichten, diese Länder auch öffentlich zu benennen. Die Bereitschaft dazu in der EU wächst permanent", sagte der SPD-Politiker in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Die Europäische Union hat eine Militärmission zur Überwachung des seit neun Jahren geltenden UN-Waffenembargos gestartet. Per Satellit können Lieferungen zwar erkannt, bisher aber nicht gestoppt werden. Die Informationen über Verletzungen des Embargos werden bisher nur von den Vereinten Nationen veröffentlicht. UN-Generalsekretär António Guterres hatte zuletzt die Türkei, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Russland zu den Lieferanten gezählt.

Die EU kritisiert diese Länder bisher aber nicht öffentlich für ihre Verstöße. "Ich glaube, dass das kommen wird", sagt Maas jetzt. Deutschland hat eine Vermittlerrolle in dem Konflikt eingenommen. Im Januar hatten Maas und Kanzlerin Angela Merkel diejenigen Länder zu einem Gipfel nach Berlin eingeladen, die von außen Einfluss auf den Krieg in Libyen nehmen, der das ölreiche Land seit 2011 erschüttert. Zwar verpflichteten sich alle zu einer Einhaltung des Waffenembargos. Die Verstöße gingen anschließend aber unvermindert weiter.

Ein weiterer Libyen-Gipfel ist laut Maas noch nicht in Sicht. "Aber wenn die gesetzten Ziele umgesetzt sind oder es zumindest einen Plan gibt, wie sie umgesetzt werden sollen, könnte ich mir das durchaus vorstellen. Aber das wird sicher noch viel Zeit in Anspruch nehmen." Eine Beendigung des Konflikts in Libyen und eine Stabilisierung des Landes ist für Deutschland und Europa unter anderem so wichtig, weil die Hauptflüchtlingsrouten aus Afrika durch das Land mit einer langen Mittelmeerküste laufen./mfi/DP/zb

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DOW JONES AFRICA TITANS 50 INDEX -0.13%452.06 verzögerte Kurse.-16.02%
S&P AFRICA 40 INDEX 0.54%147.85 verzögerte Kurse.-14.85%
US DOLLAR / RUSSIAN ROUBLE (USD/RUB) -0.77%70.225 verzögerte Kurse.14.74%

© dpa-AFX 2020
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Devisen"
15:13Twitter sperrt Trump-Foto nach 'New-York Times'-Beschwerde
DP
15:02US-Arbeitslosenquote sinkt deutlich - Beschäftigung steigt
AW
15:00USA : Defizit in Handelsbilanz steigt weiter
DP
14:58EU-KOMMISSION : Schengenraum hat nur noch einen 'kleinen Husten'
DP
14:51USA : Stundenlöhne sinken weiter
AW
14:50EU-Verhandlungsrunde mit Großbritannien endet vorzeitig ohne Ergebnis
DP
14:48Millionenförderung für digitalen Wandel in Verlagen
DP
14:48Mützenich nennt Unions-Vorschlag für Wahlrechtsreform 'kläglich'
DP
14:471,43 Millionen neue Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in USA
AW
14:47USA : Beschäftigung zieht trotz Corona-Krise weiter an
AW
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Devisen"