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Rekordhoch bei Verdachtsfällen auf Geldwäsche

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09.07.2019 | 06:18

BERLIN (dpa-AFX) - Die Verdachtsfälle auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sind einem Medienbericht zufolge im Jahr 2018 in Deutschland auf ein Rekordhoch gestiegen. Wie der "Tagesspiegel" (Dienstag) unter Berufung auf den ihm vorliegenden Jahresbericht der Anti-Geldwäsche-Einheit des Bundes berichtete, gingen vergangenes Jahr 77 252 entsprechende Meldungen ein. Im Jahr 2017 wurden der sogenannten Financial Intelligence Unit (FIU) 59 845 Fälle gemeldet, im Jahr davor waren es 45 597.

Die FIU war Ende Juni 2017 vom Bundeskriminalamt unter das Dach des Zolls überführt worden - seither untersteht sie damit dem Bundesfinanzministerium. Der Sitz der FIU ist in Köln. Dort soll der Jahresbericht am Dienstag offiziell vorgestellt werden.

FIU-Chef Christof Schulte sagte dem "Tagesspiegel", es sei ein Ziel des Gesetzgebers gewesen, "dass das Melde- und Informationsaufkommen bei der FIU weiter steigen soll. Denn es geht gerade darum, mehr Transparenz in diesen Bereich zu bringen." Dem Bericht zufolge stammen die Verdachtsmeldungen vor allem aus dem Finanzsektor, aber auch von Wirtschaftsprüfern, Anwälten, Spielhallenbesitzern und in sehr geringer Zahl von Maklern und Notaren.

Dem "Tagesspiegel"-Bericht zufolge wurden bei 58 Prozent der 2018 bei der FIU endbearbeiteten Verdachtsmeldungen Anhaltspunkte für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung oder sonstige Straftaten festgestellt, weshalb eine Abgabe zum Beispiel an das zuständige Landeskriminalamt erfolgte. Im Jahr 2017 wurden von den überprüften Verdachtsmeldungen 66 Prozent der Fälle an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden zur Bearbeitung weitergeleitet./seb/DP/stk


© dpa-AFX 2019
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