Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Scholz erteilt kompletter Soli-Abschaffung erneut Absage

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
11.01.2019 | 15:19

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Forderungen etwa aus der Union nach einer kompletten Abschaffung des Solidaritätszuschlags erneut eine Absage erteilt. Der SPD-Politiker sagte im "Interview der Woche" von SWR2: "Das Wegfallen des Solis für 90 Prozent derjenigen, die ihn heute zahlen, das sind ja fast alle Steuerpflichtigen, bedeutet eine Mindereinnahme für den Bund, für den Bundeshaushalt, von über 10 Milliarden Euro. Die übrigen 10 Prozent wären noch mal so viel, was natürlich daran liegt, dass darunter auch Personen sind, die zum Beispiel Vorstandsvorsitzende großer Dax-Aktiengesellschaften sind, vielleicht fünf Millionen verdienen." Wenn man dort den Soli abschaffen würde, würde "so jemand" über 100 000 Euro an Steuern sparen, sagte Scholz. "Ich glaube nicht, dass das das ist, was heute auf der Tagesordnung steht."

Die Union hatte auf ihrem Bundesparteitag beschlossen, den Solidaritätszuschlag vollständig abzubauen, auch die Wirtschaft fordert das seit langem. Beim Soli planen Union und SPD bisher für 2021 eine Entlastung um 10 Milliarden Euro, die 90 Prozent der Soli-Zahler befreien soll.

Scholz äußerte sich in dem Interview auch zur Konjunktur: "Wir haben eine gute wirtschaftliche Lage, die Beschäftigung nimmt unverändert zu und wir werden auch im nächsten Jahr und in diesem Jahr Wachstum haben." Klar sei aber, dass es nicht mehr so schnell vorwärts gehen werde wie in den letzten Jahren. "Und eins wird auch nicht mehr der Fall sein: dass man am Ende des Jahres, wenn dann die Kassen zusammengezählt werden beim Bund, mehr Geld eingenommen hat, als man vorher geplant hat." Es müsse also mit dem ausgekommen werden, was vorher eingenommen werde./hoe/DP/jha

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DAX 0.99%11023.05 verzögerte Kurse.3.41%
RUSLAND-RTS 0.35%1157.06 Schlusskurs.8.20%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
10:35Bund will Elektrifizierung der Schiene vorantreiben
DP
10:26OTS : Iris Capital Management / Bridgestone EMEA und Iris Capital schließen ...
DP
10:25EUROZONE : Leistungsbilanz mit weniger Überschuss
AW
10:10Grüne Woche hat begonnen
DP
09:57'WSJ' : USA denken über China-Zollsenkungen nach - US-Ministerium dementiert
DP
09:53Regierung plant höheres Bafög - Kritik an Karliczeks Reformplänen
DP
09:48UM 10 : DAX springt über 11.000 Punkte – Entspannungssignale aus Washington
MA
09:45CDU, SPD, Grüne und Wirtschaft - Briten sollen in EU bleiben
RE
09:43MÄRKTE MIT MUMM : Globale Konjunktur am Scheideweg
MA
09:17VIELE BETRUGSFÄLLE : Bundesregierung ist ahnungslos über Kryptowelt
MA
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung