Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Studie : Brexit wird deutsche Unternehmen jährlich Milliarden kosten

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
12.03.2018 | 07:51

MÜNCHEN/STUTTGART (dpa-AFX) - Für die deutsche Wirtschaft wird der Brexit laut einer aktuellen Studie teure Folgen haben. Kosten in Höhe von neun Milliarden Euro jährlich sollen demnach für den Fall anfallen, dass der Handel mit Großbritannien nach dem EU-Austritt zu den Regeln der Welthandelsorganisation zurückkehrt - das heißt mit Zöllen und sogenannten regulatorischen Barrieren wie Zulassungsverfahren oder Wartezeiten an den Grenzen, die ebenfalls Kosten verursachen. Das haben das Beratungsunternehmen Oliver Wyman und die Anwaltssozietät Clifford Chance errechnet.

Deutschland wäre damit das am stärksten betroffene EU-Land, heißt es in der Analyse. Für die Unternehmen in der gesamten EU - dann ohne Großbritannien - werden Kosten von zusammen jährlich 37 Milliarden Euro veranschlagt. Die britische Wirtschaft müsste mit 32 Milliarden Euro rechnen.

Großbritannien und die EU verhandeln derzeit darüber, wie ihre Wirtschaftsbeziehungen nach dem Brexit aussehen sollen. London will Binnenmarkt und Zollunion unbedingt verlassen, aber trotzdem einen möglichst reibungslosen Handel ohne Zölle und einen Erhalt von Liefer- und Produktionsketten über Grenzen hinweg. Die EU hält eine solche "Zoll-Partnerschaft" aber nicht für umsetzbar.

Stark exportorientierte Wirtschaftszweige wären der Studie zufolge naturgemäß besonders betroffen. Ein gutes Drittel der neun Milliarden Euro in Deutschland müsste allein die Autoindustrie schultern, die einen großen Anteil an den Exporten nach Großbritannien hat, wie es in der Analyse heißt.

Unabhängig von Größe und Branche gelte es für alle Unternehmen, sich auf unsichere Zeiten vorzubereiten, betonte die Deutschland-Chefin von Oliver Wyman, Finja Carolin Kütz. Gerade kleinere Firmen könnten Schwierigkeiten bekommen, die neue Komplexität des Handels mit Großbritannien in den Griff zu bekommen. "Über 60 Prozent der exportierenden kleinen und Kleinstunternehmen in Deutschland handeln nur innerhalb der EU und haben keine Prozesse für den außereuropäischen Handel", sagte Kütz./eni/DP/zb


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
22.09.Piratenüberfall auf Schweizer Frachter "Glarus" vor Nigeria
AW
22.09.'WSJ' : Peking sagt Handelsgespräche mit USA wegen neuer Zölle ab
DP
22.09.KREISE : Koalitionsspitzen ringen im Fall Maaßen um Lösung
DP
22.09.KRAMP-KARRENBAUER : Geht bei Maaßen-Gespräch auch um Koalition
DP
22.09.HOFREITER : Korrektur im Fall Maaßen notwendig
DP
22.09.Premierministerin May droht wieder Ärger im britischen Kabinett
DP
22.09.Scholz verteidigt Nahles im Maaßen-Streit
DP
22.09.MERKEL :  Jeder Einzelne kann zu 'Wir-Gefühl' beitragen
DP
22.09.AmCham sieht Chance auf Lösung im Handelsstreit mit Trump
DP
22.09.Französischer Flixbus-Konkurrent testet Fahrten nach Deutschland
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung