Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Studie: Die Gefahren für das digitale Zentralbankgeld

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
13.03.2018 | 07:39
A bitcoin logo is seen at a facility of the Youth and Sports Ministry in Caracas

Frankfurt (Reuters) - Die Zentralbank der Notenbanken rät Währungshütern rund um den Globus zur Vorsicht bei eventuellen Plänen zur Einführung eigener Cyberwährungen.

Digitales Zentralbankgeld für alle berge unter anderem in Krisenzeiten Gefahren für die Finanzstabilität, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Haushalte könnten dann im großen Stil versuchen, Ersparnisse von ihren Konten abzuziehen und als Digitalgeld in Sicherheit zu bringen. Ein solcher digitaler Bankensturm erfolge womöglich mit nie dagewesenen Geschwindigkeit. Ihn aufzuhalten wäre schwierig. Die 1930 gegründete BIZ mit Sitz in Basel gilt als Denkfabrik der weltweiten Notenbanken.

Zu den Risiken zählte die Studie auch, dass von Notenbanken ausgegebene Cyberwährungen in Konkurrenz zu Bankguthaben treten könnten. Kontoabflüsse in Richtung digitales Zentralbankgeld hätten laut BIZ vielleicht zur Folge, dass Geldhäuser ihre Geschäftsmodelle ändern müssten.

Die Experten wiesen aber auch auf mögliche Vorteile hin: Die Technologie hinter den Cyberwährungen ließe sich womöglich im Zahlungsverkehr sowie bei der Abwicklung von Wertpapiertransaktionen einsetzen. Allerdings blieben Zweifel, ob diese bereits genügend ausgereift sei. Das Fazit der BIZ-Experten: Notenbanken sollten in der Frage einer Einführung eigener Cyberwährungen sorgfältig alle Folgen für die Finanzstabilität und die Geldpolitik abwägen.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hatte sich unlängst gegen die Einführung von digitalem Zentralbankgeld ausgesprochen. Auch für den Vizepräsidenten der Schweizerische Nationalbank (SNB), Fritz Zurbrügg, ist das derzeit kein Thema.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
22.09.Piratenüberfall auf Schweizer Frachter "Glarus" vor Nigeria
AW
22.09.'WSJ' : Peking sagt Handelsgespräche mit USA wegen neuer Zölle ab
DP
22.09.KREISE : Koalitionsspitzen ringen im Fall Maaßen um Lösung
DP
22.09.KRAMP-KARRENBAUER : Geht bei Maaßen-Gespräch auch um Koalition
DP
22.09.HOFREITER : Korrektur im Fall Maaßen notwendig
DP
22.09.Premierministerin May droht wieder Ärger im britischen Kabinett
DP
22.09.Scholz verteidigt Nahles im Maaßen-Streit
DP
22.09.MERKEL :  Jeder Einzelne kann zu 'Wir-Gefühl' beitragen
DP
22.09.AmCham sieht Chance auf Lösung im Handelsstreit mit Trump
DP
22.09.Französischer Flixbus-Konkurrent testet Fahrten nach Deutschland
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung