Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Studie: Müllabfuhr kann je nach Wohnort sehr teuer sein

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
05.06.2019 | 07:51

BERLIN (dpa-AFX) - Müll kann für Haushalte in Deutschland sehr teuer sein. Nach einer Studie klaffen die Gebühren stark auseinander: Am günstigsten ist es in Flensburg, Nürnberg und Magdeburg, am teuersten in Leverkusen, Moers und Bergisch Gladbach, wie ein Vergleich des Forschungsunternehmens IW Consult für den Eigentümerverband Haus und Grund ergab. Demnach unterscheiden sich die jährlichen Gebühren zum Teil um mehr als 600 Euro. Details der Studie sollen am (heutigen) Mittwoch (10.00 Uhr) in Berlin präsentiert werden. Die Abfallwirtschaft der Städte sieht solche Vergleiche skeptisch.

Haus und Grund ließ zum zweiten Mal die Entsorgungskosten für Restmüll, Biomüll, Sperrmüll und Altpapier in den 100 größten Städten vergleichen. Schon die erste Untersuchung vor drei Jahren hatte große Unterschiede ergeben. Geändert hat sich daran wenig.

Berechnet wurde die Müllrechnung für zwei Erwachsene und zwei Kinder, die in einem Einfamilienhaus leben - eine übliche Vergleichsgröße, die jedoch in Großstädten nicht immer dem durchschnittlichen Haushaltstyp entspricht. Veranschlagt werden 60 Liter Restmüll je Haushalt und Woche. In Flensburg zahlt ein solcher Haushalt demnach gut 123 Euro pro Jahr für die Müllabfuhr, in Leverkusen dagegen knapp 771 Euro.

Kein realistisches Bild ergeben solche Vergleiche aus Sicht des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Er vertritt auch städtische Abfall- und Stadtreinigungsbetriebe. Zur Rechnung gehörten viele weitere Faktoren, darunter wie weit Müllwagen zu fahren haben, wie groß die Tonne ist und wie oft sie geleert wird, wie Wertstoffhöfe finanziert werden und ob Anlagen schon abgeschrieben sind.

IW Consult bezieht seine Daten hauptsächlich aus den Satzungen der Städte. Bei einem Großteil der Kommunen legten die Autoren zum Teil auch Schätzungen zugrunde, um einen Vergleich der unterschiedlichen Tarifgruppen zu ermöglichen./bf/DP/zb


© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
11:17Anleger fiebern Fed-Zinsentscheid entgegen
AW
10:58ALTERNATIVE INVESTMENTS : Whisky
MA
08:44Dahoam ist es am schönsten – Deutschlands Regionalindizes bieten Abwechslung
MA
07:57BASIS-RENTE : Die Alternative zu Riester
MA
04:33Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag, 16. Juni 2019
AW
15.06.ALTERNATIVE INVESTMENTS : Bonsai-Bäume
MA
15.06.NEUE SEIDENSTRAßE : Mehr Chance als Risiko
MA
15.06.Frischer Fisch für das Depot
MA
14.06.DEVISEN : Euro sinkt Richtung 1,12 US-Dollar
DP
14.06.HOWARD MARKS : Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Mysterium Inflation, Marktkommentar von ...
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung