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Studie: Übernahmewelle verschärft Auslese bei Finanz-Start-ups

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08.08.2019 | 06:51

FRANKFURT (dpa-AFX) - Immer mehr Finanz-Start-ups in Deutschland verschwinden durch Übernahmen vom Markt. Allein im ersten Halbjahr wurden 16 dieser "Fintechs" von anderen Unternehmen gekauft, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse der Beratungsgesellschaft PwC zeigt. Damit dürfte in diesem Jahr ein Übernahme-Rekord verzeichnet werden: Der jüngste Höchststand von 2017 liegt bei 20 Übernahmen.

"Es gibt viele Fintechs, die zwar über zukunftsweisende Technologien verfügen, sich aber schwertun, als eigenständiger Anbieter eine auskömmliche Marktnische zu besetzen", sagte Sascha Demgensky, Fintech-Experte bei PwC. Auf der anderen Seite stünden Banken, Versicherer und Vermögensverwalter, die ihre Geschäftsmodelle digitalisieren müssten, aber nicht die nötigen Kapazitäten hätten. Seit 2013 habe es 92 Übernahmen von Fintechs gegeben.

Die Analyse zeigt, dass sich die Auslese in der noch jungen Branche ungebremst fortsetzt. Erst jüngst hatte PwC eine Pleitewelle unter Finanz-Start-ups verzeichnet. Demnach gaben 233 Firmen seit 2011 ihre Geschäfte auf, allein 34 in den ersten fünf Monaten 2019 - so viele wie noch nie zu diesem Zeitpunkt des Jahres. Viele Gründer haben demzufolge etwa die Kosten der Kundenakquise unterschätzt.

Finanz-Start-ups wollen mit intuitiver Technik Überweisungen, Sparen, Kredite oder Versicherungen schneller und bequemer machen. Rasch wurden sie als Gefahr für Banken gehandelt. Zuletzt zeigte sich aber, dass sich nur wenige durchsetzen - typisch für eine junge Branche.

Bei Käufen von Start-ups waren vor allem andere Fintechs aktiv. Auf sie entfielen allein 41 der 92 Übernahmen seit 2013. Banken folgten erst mit großem Abstand. Bei der Übernahme durch ein Geldhaus oder ein anderes etabliertes Unternehmen stießen oft unterschiedliche Firmenkulturen aufeinander, erklärt Demgensky. "Es ist daher verständlich, dass Banken noch sehr vorsichtig agieren." Fusionierten Start-ups hingegen untereinander, passten meist die Kulturen./als/DP/zb


© dpa-AFX 2019
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