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US-Präsident Trump sagt Besuch in Großbritannien ab

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12.01.2018 | 09:04

LONDON/WASHINGTON (dpa-AFX) - Angeblich aus Ärger über den neuen Standort der US-Botschaft in London will US-Präsident Donald Trump nicht zur Eröffnung im nächsten Monat nach Großbritannien reisen. Er sei kein großer Fan von der unter seinem Amtsvorgänger Barack Obama getroffenen Entscheidung, den bisherigen Sitz in bester Lage für "Peanuts" zu verkaufen und eine neue Botschaft für 1,2 Milliarden Dollar (etwa 1 Milliarde Euro) an einem abseitigen Standort zu bauen, twitterte Trump in der Nacht zum Freitag (Ortszeit). "Schlechter Deal. Da werde ich kein Band durchschneiden!"

Berichte über die neue Botschaft in London gab es schon im Oktober 2008 - damals war der Demokrat Obama noch gar nicht im Amt. Trumps republikanischer Parteifreund George W. Bush war zu der Zeit Präsident der USA. Grund für Trumps Absage der Reise könnten nach Einschätzung britischer Beobachter auch befürchtete Massenproteste sein.

Das neue futuristische Botschaftsgebäude ist hoch gesichert. Die bisherige US-Botschaft befand sich am Grosvenor Square im wohlhabenden Londoner Viertel Mayfair, die neue in Nine Elms im Süden der Hauptstadt./aae/DP/stw


© dpa-AFX 2018
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