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Unternehmen im Tessin treffen Vorkehrungen wegen Coronavirus

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25.02.2020 | 15:31

Zürich/Lugano (awp) - Die Tessiner Behörden haben trotz der Ausbreitung des Coronavirus im nahen Norditalien noch keine restriktiven Massnahmen beschlossen. Auch die in dem Kanton tätigen Unternehmen melden noch keine Probleme, doch haben die meisten von ihnen vorsorgliche Massnahmen ergriffen.

Die aktuellen Regelungen sind der Tessiner Handelskammer zufolge angemessen: "Unsere Mitglieder haben uns keine speziellen Probleme gemeldet und die Situation ist aktuell unter Kontrolle", sagte Handelskammer-Direktor Luca Albertoni am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Sollte sich die Situation verschlechtern, wären etwa die Hotellerie, das Gastgewerbe, die Industrie oder das Gesundheitswesen besonders betroffen.

Unternehmen beobachten die Situation genau: So hat der Verband der Tessiner Industrie (Aiti), der rund 200 Mitglieder zählt, bereits ein Dutzend Anrufe bekommen, wie ihr Direktor Stefano Modenini am Montagabend gegenüber dem Radio RSI sagte. "Die Unternehmen warten gespannt auf Informationen."

Home Office und Fieber messen

Einige Unternehmen haben bereits präventive Massnahmen getroffen, um das Risiko zu minimieren. Unternehmen wie der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler oder der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron setzen beispielsweise auf Home Office vor allem für Mitarbeitende in Risikogebieten.

Der Uhrenkonzern Swatch, der im Tessin in Stabio und Genestrerio rund 600 Mitarbeitende beschäftigt, kontrolliert die Temperatur seiner Angestellten, wie es gegenüber RSI sagte. Bislang sei man dabei auf keine Probleme gestossen.

Am Montagnachmittag hatten die Tessiner Behörden an einer Medienkonferenz bekannt gegeben, anders als einige italienische Regionen keine Einschränkungen für öffentliche Veranstaltungen, Schulen, Bar oder Restaurants zu beschliessen. Täglich pendeln fast 68'000 Grenzgänger aus Norditalien ins Tessin.

Das Coronavirus breitet sich in Italien auf immer mehr Regionen aus. Die Zahl der Infizierten stieg bis Dienstagmittag auf rund 280. Die italienische Regierung hat drastische Massnahmen gegen das Virus ergriffen. Elf Ortschaften, zehn in der Lombardei und eine in Venetien, wurden abgeriegelt. Der Karneval in Venedig wurde abgebrochen, Fussballspiele und andere Grossveranstaltungen wurden abgesagt. Schulen und Universitäten in allen betroffenen Regionen bleiben vorerst geschlossen.

buc/ck/al/tt/kw

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