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Wirtschaftsvertreter begrüßen Brexit-Einigung - Sehen weiter Unsicherheit

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17.10.2019 | 13:25
Small toy figures are seen in front of a Brexit logo in this illustration picture

- von Klaus Lauer

Obwohl Fachleute vielerorts aufatmen, bleiben aber gewisse Unsicherheiten für die deutsche Wirtschaft. "Die jetzt erzielte Einigung in den Brexit-Verhandlungen ist seit langer Zeit ein erster Lichtblick", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, am Donnerstag. Er betonte jedoch: "Der No-Deal-Brexit ist aber erst vom Tisch, wenn die Parlamente auf britischer wie auf EU-Seite zugestimmt haben." Bankenpräsident Hans-Walter Peters sprach von einer "lang ersehnten Nachricht", forderte die Entscheidungsträger aber ebenfalls auf, nun den Kompromiss zu unterstützen und einen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) zu verhindern.

Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer sprach von einem Durchbruch. "Es sieht nach einer sauberen Scheidung aus." Bei einem positiven Parlamentsvotum sei das "Gespenst eines ungeordneten Brexit" vom Tisch. "Das sind sehr gute Nachrichten für die deutsche Exportwirtschaft." Nach einem geregelten Brexit Ende Oktober würden die EU und Großbritannien über ein neues Freihandelsabkommen verhandeln. "Ich bin überzeugt, dass sie am Ende weitgehend auf Zölle verzichten werden und der Warenaustausch nicht behindert wird", sagte Krämer und betonte mit Blick auf den Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt: "Die EU und Großbritannien sind nicht die USA und China."

NACH DEM BREXIT "BEGINNT ERST DIE EIGENTLICHE ARBEIT"

DIHK-Chef Schweitzer warnte, dass ein chaotischer EU-Austritt der Briten für deutsche Firmen erhebliche, negative Folgen hätte: "Ein ungeregelter Brexit würde über Jahrzehnte gewachsene internationale Wertschöpfungs- und Lieferketten empfindlich stören - Zölle und Zollabfertigungen würden von heute auf morgen notwendig." Auch wenn der Austritt nun geregelt über die Bühne gehen sollte, blieben noch viele Fragen offen, sagte NordLB-Chefökonom Christian Lips zu Reuters sagte. "Dann beginnt aber erst die eigentliche Arbeit - ein Folgeabkommen, wie die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU konkret aussehen sollen." Trotz der nun in Brüssel erzielten Einigung bleibe für die Unternehmen die konjunkturelle Großwetterlage auch wegen der Handelskonflikte angespannt. "Bei deutschen Firmen dürfte insgesamt eine gewisse Unsicherheit bleiben - denn es gibt international weitere große Risikofaktoren."

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