Lange Zeit galt AMD vor allem als direkter Rivale von Nvidia. Nun profitiert das Unternehmen von einem zusätzlichen Wachstumsschub durch seine Prozessoren, da Unternehmen zunehmend von der Trainingsphase von KI-Modellen zu deren produktivem Einsatz übergehen.
Der Konzern hat insbesondere eine Vereinbarung mit Meta Platforms abgeschlossen, deren Volumen sich über fünf Jahre auf bis zu 60 Mrd. $ belaufen könnte. Die Vereinbarung umfasst zudem eine potenzielle Kapitalbeteiligung von bis zu 10 %.
An der Börse verzeichnet die Aktie seit Jahresbeginn bereits ein Plus von rund 60 % und entwickelt sich damit besser als Nvidia sowie der Philadelphia Semiconductor Index.
Der Wettbewerb bleibt jedoch intensiv. Vor allem Intel baut seine Produktionskapazitäten aus, um von der steigenden Nachfrage zu profitieren. AMD bleibt seinerseits von den begrenzten Fertigungskapazitäten des Auftragsfertigers TSMC abhängig, was die Expansion des Konzerns bremsen könnte.
Darüber hinaus kämpft die Branche mit einem weltweiten Engpass bei Speicherbausteinen infolge der starken Nachfrage nach Hochbandbreiten-Komponenten. Diese Situation könnte zu steigenden Preisen führen und bestimmte Segmente wie die Unterhaltungselektronik belasten.



















