Volkswagens US-Marke Scout wurde von Beginn an darauf ausgelegt, einen potenziellen Börsengang anzustreben oder strategischen Investoren eine Beteiligung zu ermöglichen. Dies erklärte CEO Scott Keogh gegenüber dem Handelsblatt im Zuge der Prüfung neuer Finanzierungsoptionen.
  • Scout sei bewusst als eigenständige Einheit konzipiert worden, so Keogh. Externes Kapital sei 'eine Option, die auf dem Tisch liegt', sagte Keogh im Interview mit der deutschen Wirtschaftszeitung.
  • Keogh verwies auf US-Investmentfonds, die sich auf die von ihm so bezeichnete 'industrielle Renaissance' des Landes konzentrieren, ohne dabei spezifische Investoren zu nennen.
  • Volkswagen beabsichtigt, mit Scout seinen geringen US-Marktanteil auszubauen. Laut Handelsblatt sind jedoch intern die Zweifel an der Markteinführung einer neuen Elektro-Sparte in Zeiten schwächelnder Nachfrage gewachsen.
  • Keogh betonte, dass sich die Wette auf robuste Pick-ups und SUVs mit sogenannten Range Extendern ausgezahlt habe. Dem Blatt zufolge entfielen 87% der mehr als 170.000 Vorbestellungen auf diesen Antriebstyp.
  • Auch die Produktion eines neuen Audi-Modells auf der flexiblen Plattform von Scout sei möglich, so Keogh gegenüber der Zeitung.