Der Fonds DNB Grønt Skifte Norden S stieg im Februar um 1,36 Prozent und blieb damit hinter seinem Vergleichsindex zurück, der um 1,92 Prozent zulegte. Seit Jahresbeginn hat der Fonds eine Rendite von 3,80 Prozent erzielt und schneidet somit schwächer ab als der Index, der um 4,73 Prozent gestiegen ist. Dies geht aus einem Monatsbericht der Fondsmanager Hans-Marius Lee Ludvigsen und Andreas Bertheussen hervor.

Den Managern zufolge entwickelte sich der Fonds im Februar etwas schwächer als der Vergleichsindex. Der Fonds lag 0,5 Prozentpunkte hinter dem Index, wobei ein positiver Beitrag aus der Sektorallokation durch eine schwächere Aktienauswahl zunichtegemacht wurde.

Die Sektorallokation wurde positiv durch eine Übergewichtung in Industriegütern und Technologie-Hardware sowie eine Untergewichtung im Pharmasektor beeinflusst. Diese Effekte wurden jedoch teilweise durch eine erzwungene Untergewichtung im Energiesektor sowie eine Übergewichtung im Mediensektor ausgeglichen.

Auf Unternehmensebene fiel die Aktienauswahl im Berichtsmonat leicht negativ aus. Nokia war der größte positive Beitragszahler, nachdem das Unternehmen auf gute Wachstumsaussichten im Bereich optische Netzwerke verwiesen hatte. Auch die Installationsunternehmen Instalco und Bravida entwickelten sich nach Berichten, die die Erwartungen übertrafen, stark. Des Weiteren leisteten Elektrifizierungsunternehmen wie ABB, Munters und Beijer Ref positive Beiträge.

In die entgegengesetzte Richtung wurde die Entwicklung durch Vestas Wind Systems belastet, nachdem das Unternehmen eine schwache Prognose für die Margen im Servicegeschäft für 2026 abgegeben hatte. Link Mobility fiel aufgrund eines schwachen organischen Wachstums, während EQT durch Sorgen belastet wurde, wie KI-bezogene Veränderungen die Bewertungen im Private-Equity-Bereich beeinflussen könnten.

In Bezug auf den Ausblick gehen die Manager davon aus, dass sich die Märkte im Jahr 2026 weiterhin positiv entwickeln könnten, unterstützt durch niedrigere Zinsen, Steuersenkungen in den USA und erhöhte Infrastrukturinvestitionen in Deutschland. Gleichzeitig werden Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Unruhen im Nahen Osten sowie Volatilität aufgrund von Optimismus und Unsicherheit bezüglich der KI-Entwicklung hervorgehoben.

Im Laufe des Monats erhöhte der Fonds seine Übergewichtung in Volvo nach Anzeichen für verbesserte Frachtraten in den USA und einer starken Auftragsentwicklung. Der Fonds nahm zudem Alfa Laval in das Portfolio auf, in Erwartung einer steigenden Nachfrage nach Flüssigkeitskühlung in Rechenzentren.

Gleichzeitig wurde Hexagon auf eine deutliche Übergewichtung aufgestockt, was die Manager mit einer attraktiven Bewertung begründen. Die Finanzierung erfolgte teilweise durch reduzierte Bestände an Novo Nordisk und EQT sowie durch Gewinnmitnahmen bei DSV nach einer starken Kursentwicklung.

Zum Monatsende waren die größten Positionen des Fonds Atlas Copco, Volvo und Nordea mit Portfoliogewichtungen von 7,03, 5,81 bzw. 5,34 Prozent.

Schweden, Dänemark und Finnland bildeten die größten Märkte mit Engagements von 48,73, 20,06 bzw. 15,22 Prozent.

DNB Grønt Skifte Norden S, %Februar, 2026
Fonds MM, Veränderung in Prozent1,36
Index MM, Veränderung in Prozent1,92
Fonds dieses Jahr, Veränderung in Prozent3,80
Index dieses Jahr, Veränderung in Prozent4,73