BlackRock und MSCs Übernahmeangebot für das Terminal von CK Hutchison im Hafen von Barcelona könnte zu höheren Preisen oder einer Verschlechterung der Qualität der Containerterminaldienste führen. Davor warnten die EU-Wettbewerbsbehörden am Mittwoch und leiteten eine umfassende Untersuchung ein.
Die Entscheidung der EU könnte dazu führen, dass die beiden Unternehmen Zugeständnisse machen müssen, um regulatorische Bedenken auszuräumen.
Im Rahmen der Vereinbarung werden Terminal Investment Limited Holding (TiL), eine Tochtergesellschaft der in der Schweiz ansässigen MSC Mediterranean Shipping Company, und BlackRock gemeinsam die Kontrolle über das Hutchison-Terminal im Hafen von Barcelona übernehmen.
Der Hafen ist das wichtigste Tiefsee-Gateway für Fracht nach und von Barcelona sowie dessen Hinterland und verbindet zudem den Warenverkehr von und nach Südeuropa.
Die Europäische Kommission, die als Wettbewerbshüterin der EU agiert, warnte, dass das fusionierte Unternehmen konkurrierende Containerlinien-Reedereien vom Zugang ausschließen könnte, wobei MSC eine bevorzugte Behandlung erhalten würde.
Die EU-Kommission wird bis zum 30. April entscheiden, ob sie dem Geschäft zustimmt. Reuters hatte als erstes berichtet, dass die EU-Wettbewerbsbehörde eine Untersuchung einleiten würde.
Die genaue Prüfung des spanischen Geschäfts könnte ein Hinweis darauf sein, wie die EU-Regulierungsbehörden den europäischen Teil eines umfassenderen Angebots von BlackRock und MSC für die globalen Hafenanlagen von CK Hutchison bewerten werden, das noch nicht abgeschlossen ist.



















