Die Sorte Brent verbilligte sich um mehr als 2% und weitete damit die Verluste des Vortages aus. Auslöser war die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, geplante Angriffe auf den Iran abzusagen, was die Sorgen vor einer Eskalation der Feindseligkeiten dämpfte.
Der breite europäische Index STOXX 600 stieg bis 07:20 Uhr GMT um 1,2% auf 628,81 Punkte und steuerte damit auf ein Wochenplus von 1% zu. Mit Ausnahme des Energiesektors verzeichneten alle Branchen Zuwächse.
Der Leitindex beendete damit am Donnerstag eine viertägige Verlustserie. Die Anleger verarbeiteten die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank und ignorierten weitgehend die verschärfte Rhetorik im Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
An der Spitze der Sektoren standen Reise- und Freizeitwerte mit einem Plus von 3,4%. Dabei kletterten die Aktien der Lufthansa und von Air France um 4,6% bzw. 5,7%.
Bankentitel legten um 2,3% zu, wobei Barclays und Standard Chartered jeweils um mehr als 2% stiegen.
Die Hersteller von KI-Ausrüstung, Legrand und Schneider Electric, gewannen 1% bzw. 1,4% hinzu.
Novo Nordisk verzeichnete ein Plus von 0,4%, nachdem die britische Arzneimittelbehörde am Donnerstag die Abnehmpille des Pharmakonzerns zugelassen hatte. Damit ist Großbritannien der erste Markt in Europa, in dem Patienten Zugang zu dieser oralen Behandlung erhalten.
Unter den weiteren Einzelwerten stiegen die Papiere des Online-Glücksspielanbieters Entain um 3,2%, nachdem Barclays den europäischen Glücksspielsektor auf „Market-Weight“ hochgestuft hatte.
Auf der Datenseite schwächte sich die Inflation in Deutschland im Mai leicht auf 2,7% ab, während die britische Wirtschaft im April um 0,1% schrumpfte. (Berichterstattung durch Utkarsh Hathi in Bengaluru; Redaktion durch Eileen Soreng)


















