Die Aktien des Bergbaukonzerns sprangen um 9,6% auf den höchsten Stand seit Juli 2024, nachdem bekannt wurde, dass Gespräche mit Rio Tinto über eine Übernahme laufen, die den weltweit größten Bergbaukonzern mit einem Wert von fast 207 Milliarden US-Dollar schaffen würde.
Die in London notierten Aktien von Rio schlossen 3% schwächer.
Der Bluechip-Index FTSE 100 verbuchte damit den zweiten Wochengewinn in Folge und schloss mit 10.126,6 Punkten so hoch wie nie zuvor, was einem Tagesplus von 0,8% entspricht.
Auch der paneuropäische STOXX 600 legte um fast 1% zu und erreichte ein Allzeithoch.
Die globale Risikobereitschaft stieg, nachdem Daten zeigten, dass das US-Beschäftigungswachstum im Dezember stärker als erwartet nachgelassen hatte. Händler preisen laut von LSEG erhobenen Daten weiterhin etwa 54 Basispunkte an Lockerungen für das Jahr 2026 ein.
Der Energiesektor gewann 2,8% hinzu und zählte damit zu den größten Stützpfeilern des FTSE 100, gestützt von höheren Rohölpreisen.
Auch britische Midcaps stiegen um 0,6% und notieren damit nahe dem höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Sie verbuchten zudem den vierten Wochengewinn in Folge.
Unter den weiteren Aktien fielen Sainsbury's um 5,3%, nachdem die zweitgrößte britische Supermarktgruppe für das Weihnachtsquartal einen Rückgang der Umsätze mit allgemeinen Waren und Bekleidung meldete.
IAG verlor 2,7%, nachdem der Luftfahrtkonzern den Finanzchef seiner British-Airways-Sparte, José Antonio Barrionuevo, als neuen CFO des Gesamtkonzerns ab Juni bekanntgab.


















