Der GPS-Gerätehersteller Garmin hat am Mittwoch seine bereinigte Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben, meldete jedoch einen Anstieg der Betriebskosten sowie einen Rückgang des Quartalsumsatzes in den Segmenten Outdoor und Automotive.
Die Aktien des Unternehmens fielen nach Veröffentlichung der Ergebnisse im vorbörslichen Handel um 10 %.
Garmin, Anbieter von GPS-Geräten und Technologien für Fitness-Tracking, Sport, Luftfahrt und den Marinebereich, rechnet mit positiven Effekten durch Upgrades bestehender Geräte sowie neue Produkteinführungen im Berichtsquartal.
Die gesamten Betriebsausgaben stiegen um 15 % auf 590 Millionen US-Dollar, was das Unternehmen auf höhere personalbezogene Kosten in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb, allgemeine Verwaltung und Verwaltungsausgaben zurückführte.
Der Umsatz im Outdoor-Segment sank im dritten Quartal um 5 %, hauptsächlich aufgrund von Schwächen bei Auto- und Adventure-Uhren-Produkten.
Unterdessen ging der Umsatz im Segment Automobil-Erstausrüster (OEM) um 2 % zurück, da bestimmte Altprogramme ihrem Lebensende entgegengehen.
Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,99 US-Dollar über den von LSEG erhobenen Erwartungen von 1,96 US-Dollar.
Garmin prognostiziert nun einen Jahresgewinn von 8,15 US-Dollar je Aktie, verglichen mit der bisherigen Schätzung von 8 US-Dollar je Aktie.


















