Globale Aktienfonds verzeichneten in der Woche bis zum 10. Dezember erhebliche Zuflüsse, da sich Anleger auf eine mögliche Zinssenkung der US-Notenbank einstellten, trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich überbewerteter Technologietitel und hoher KI-bezogener Ausgaben.

Investoren investierten netto 12,9 Milliarden US-Dollar in globale Aktienfonds, der höchste Wochenzufluss seit den Nettozuflüssen von 22,72 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 5. November.

Die US-Zentralbank senkte am Mittwoch die Zinsen um einen Viertelprozentpunkt, deutete jedoch an, dass sie vorerst weitere Senkungen pausieren werde, da die Inflation "weiterhin etwas erhöht" sei und der Ausblick nach wie vor unsicher bleibe.

Europäische Fonds führten die regionalen Aktienfonds-Zuflüsse an und verzeichneten 6,4 Milliarden US-Dollar, nach einem Nettozukauf von 6,47 Milliarden US-Dollar in der Vorwoche.

US-amerikanische und asiatische Fonds verzeichneten in der gleichen Woche Zuflüsse von 3,3 Milliarden bzw. 1,3 Milliarden US-Dollar.

Investoren legten zudem netto 2,13 Milliarden US-Dollar in Sektorfonds an, der höchste Wochenwert seit dem 12. November.

Besonders gefragt waren Fonds aus den Bereichen Metalle und Bergbau, Versorger sowie Industrie mit Nettozuflüssen von rund 889 Millionen, 824 Millionen bzw. 405 Millionen US-Dollar.

Parallel dazu verzeichneten Geldmarktfonds Abflüsse in Höhe von 12,99 Milliarden US-Dollar, nachdem sie in der Vorwoche noch Nettozuflüsse von 110,4 Milliarden US-Dollar verbucht hatten.

Globale Rentenfonds blieben die 34. Woche in Folge beliebt und erzielten einen wöchentlichen Nettozufluss von 8,23 Milliarden US-Dollar.

Kurzfristige Rentenfonds verzeichneten zum sechsten Mal in Folge Nettozuflüsse von rund 2 Milliarden US-Dollar. Auch auf Euro lautende Rentenfonds waren mit Zuflüssen von 1,9 Milliarden US-Dollar gefragt.

Gold- und Edelmetallfonds waren die fünfte Woche in Folge gefragt, mit wöchentlichen Nettozuflüssen von insgesamt 1,9 Milliarden US-Dollar.

Daten zu Schwellenländern aus 28.720 Fonds zeigten, dass Anleger 2,78 Milliarden US-Dollar in Aktienfonds investierten und damit ihre jüngste Kaufserie auf sieben Wochen ausweiteten. Rentenfonds verzeichneten einen moderaten wöchentlichen Nettozufluss von 68 Millionen US-Dollar.