Anleger erwarben per saldo globale Aktienfonds im Wert von 4,35 Milliarden Dollar. Laut Daten von LSEG Lipper war dies jedoch der geringste wöchentliche Zufluss seit dem 18. März.
Der MSCI World Index erreichte am Donnerstag ein Rekordhoch von 1.108,94 Punkten, da eine Rallye bei Technologieaktien und starke Zahlen des Chipherstellers Advanced Micro Devices die Stimmung beflügelten.
LSEG-Daten zu 1.060 Titeln des MSCI World zeigten, dass die kumulierten Gewinne im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 22% stiegen und damit die durchschnittlichen Analystenprognosen um etwa 6,3% übertrafen.
Asiatische Aktienfonds führten die regionalen Zuflüsse mit netto 3,35 Milliarden Dollar an, während europäische Fonds netto 1,56 Milliarden Dollar anlockten. US-Fonds verzeichneten hingegen Nettoabflüsse in Höhe von 2,26 Milliarden Dollar.
Bei den Branchenfonds kauften Anleger per saldo Technologiefonds für 2,83 Milliarden Dollar, trennten sich jedoch von Gesundheitsfonds im Wert von netto 2,05 Milliarden Dollar.
Globale Rentenfonds verzeichneten Nettozuflüsse von 17,04 Milliarden Dollar, der größte wöchentliche Zuwachs seit dem 18. Februar.
Auf Dollar lautende mittelfristige Rentenfonds stachen mit Nettozuflüssen von 4,58 Milliarden Dollar hervor, dem höchsten Wert seit dem 2. Februar. Auf Euro lautende Rentenfonds und kurzfristige Rentenfonds zogen netto 1,6 Milliarden bzw. 1,5 Milliarden Dollar an.
Die Nachfrage nach Geldmarktfonds war so stark wie seit dem 7. Januar nicht mehr; Investoren schichteten netto 148,18 Milliarden Dollar in diese Anlageklasse um.
Anleger verkauften jedoch in der zweiten Woche in Folge Gold- und Edelmetallfonds im Wert von netto 1,08 Milliarden Dollar.
In den Schwellenländern zogen Investoren netto 63 Millionen Dollar aus Rentenfonds ab und beendeten damit eine vierwöchige Phase von Zuflüssen. Aktienfonds verzeichneten laut Daten von 28.871 Fonds ebenfalls Nettoverkäufe in Höhe von 1,46 Milliarden Dollar.



















