Morgan Stanley, Standard Chartered und Nomura zählen zu den neuesten großen Brokerhäusern, die für Dezember eine Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve prognostizieren. Grund dafür sind zunehmend taubenhafte Signale wichtiger stimmberechtigter Mitglieder sowie eine Schwäche am Arbeitsmarkt, die die Hoffnung auf niedrigere Kreditkosten weiter schüren.

Die genannten Broker reihen sich damit bei internationalen Branchengrößen wie J.P. Morgan und Goldman Sachs ein, die für die letzte Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) in diesem Jahr am 9. und 10. Dezember mit einer Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt rechnen.

Laut dem FedWatch Tool der CME Group preisen Händler derzeit eine 89,4-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember ein.

Hier die Prognosen der wichtigsten Broker für die Zinssitzung im Dezember:

Broker Dezember-Sitzung Fed Funds Rate (Ende 2025)
Citigroup 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Wells Fargo 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Goldman Sachs 25 Basispunkte 3,50–3,75%
J.P. Morgan 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Barclays 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Nomura 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Morgan Stanley 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Deutsche Bank 25 Basispunkte 3,50–3,75%
BofA Global Research 25 Basispunkte 3,50–3,75%
BNP Paribas 25 Basispunkte 3,50–3,75%
HSBC 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Standard Chartered 25 Basispunkte 3,50–3,75%
UBS Global Research 25 Basispunkte 3,50–3,75%
Macquarie 25 Basispunkte 3,50–3,75%

* UBS Global Research und UBS Global Wealth Management sind eigenständige, unabhängige Bereiche innerhalb der UBS Group.