Die Aktien der „Magnificent Seven“ – jener Gruppe der bedeutendsten Tech-Giganten an der Wall Street, bestehend aus Nvidia, Apple, Amazon.com, Alphabet, Meta, Tesla und Microsoft – verzeichneten seit vergangenem Freitag durchweg Verluste.
Der Roundhill Magnificent Seven ETF, der diese Titel eng abbildet, gab seit dem 5. Juni um mehr als 2,4% nach. Analysten zufolge machten Investoren ihre Depots frei, um sich auf das Debüt von Elon Musks SpaceX am Freitag vorzubereiten.
SpaceX wies für 2025 einen Nettoverlust von 4,94 Mrd. USD aus. Dennoch strebt das Unternehmen bei seinem wegweisenden Börsengang eine Bewertung von 1.770 Mrd. USD an. Mit diesem Rekord-IPO würde SpaceX gemessen am Marktwert zum siebtgrößten börsennotierten Unternehmen der USA aufsteigen.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus der JPMorgan-Notiz im Überblick:
o Bei den Aktien der „Magnificent Seven“ kam es zu Verkäufen, da Investoren ihre Risikopositionen reduzierten.
o Einige Spekulanten nutzten die Kursrücksetzer für selektive Käufe („Buy the Dip“).
o In den USA wurden Software-Aktien Ende letzter Woche massiv verkauft, während Halbleiterhersteller auf „starke Nachfrage“ stießen.
o Unterdessen waren ETFs mit Fokus auf Finanzwerte in der vergangenen Woche die am stärksten nachgefragten Produkte.
o Saisonal betrachtet weisen Finanzwerte zu dieser Jahreszeit traditionell eine gute Performance auf.
o Hedgefonds zeigten sich bei Finanzwerten uneinheitlich; einige stießen Bankaktien ab.
o Zuletzt kauften Hedgefonds zwar Versicherungstitel, insgesamt gilt der Sektor im bisherigen Jahresverlauf jedoch als „stark verkauft“. Trader halten derzeit deutlich weniger Positionen in diesen Unternehmen als in der Vergangenheit.
o Fonds bevorzugten klassische Vermögensverwalter gegenüber Anbietern alternativer Investments.



















