Ein solcher Verkauf dürfte israelische Regierungsvertreter verärgern. Die Quelle, die wegen der Sensibilität der Angelegenheit anonym bleiben wollte, sagte, Hegseth habe auf einer Reise nach Israel zudem ein Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz vorgesehen; auch der Iran solle in den Gesprächen eine Rolle spielen.
US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch, das zur Beendigung des Konflikts unterzeichnete Memorandum of Understanding, den die USA und Israel gegen den Iran geführt hätten, sei 'vorbei', und er wolle sich nicht mit Teheran einlassen.
Die US-Botschaft in Israel hatte zunächst keinen Kommentar zu Hegseths geplanten Treffen.
Die Türkei, ein NATO-Mitglied, kritisiert seit Langem die israelischen Operationen in Gaza, im Libanon und in Syrien und hat Israel wiederholt vorgeworfen, das von Pakistan vermittelte Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran untergraben zu wollen.
In einem Interview mit CNN sagte Netanyahu am Dienstag, er lehne den Verkauf von F-35 an die Türkei ab und habe Trump seinen Widerstand klar gemacht.
'Das würde das Machtgleichgewicht im Nahen Osten zerstören, weil die Türkei aggressive Ambitionen hat', sagte Netanyahu CNN.
Trump, der zusammen mit Hegseth an einem NATO-Gipfel in der Türkei teilnimmt, kündigte am Dienstag an, er werde die US-Sanktionen gegen Ankara aufheben, die wegen des Kaufs russischer Luftabwehrraketen im Jahr 2019 verhängt worden waren. Zudem signalisierte er die Bereitschaft, dem NATO-Partner F-35-Kampfjets zu verkaufen - ein Schritt, der voraussichtlich sowohl im US-Kongress als auch in Israel auf starken Widerstand stoßen wird.
Die bilateralen Beziehungen hatten sich wegen der türkischen Beschaffung des russischen S-400-Systems deutlich verschlechtert. Das veranlasste die USA, Sanktionen gegen ein großes türkisches Rüstungsunternehmen zu verhängen und Ankara aus dem Programm für den Tarnkappenjet F-35 auszuschließen.
Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 haben sich die Beziehungen deutlich verbessert, doch die Jet-Verkäufe bleiben nach US-Recht weiterhin blockiert.


















