Gouverneur Mike Braun, ein Republikaner, erklärte, dass die Aussetzung der siebenprozentigen Verbrauchssteuer auf Kraftstoffe zunächst 30 Tage lang gelten werde. Eine Verlängerung hänge von den "Umständen im Nahen Osten" ab.
"Ich rufe eine Benzinsteuer-Pause aus, um die Bürger Indianas angesichts der hohen Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen zu entlasten. Bezahlbarkeit hat für mich oberste Priorität", sagte Braun nach der Unterzeichnung einer Notstandserklärung.
Er kündigte an, dass der Bundesstaat die Tankstellen "kontrollieren" werde, um sicherzustellen, dass die Steuererleichterung direkt an die Verbraucher weitergegeben wird. Zudem forderte Braun den Generalstaatsanwalt des Bundesstaates auf, Schutzmaßnahmen gegen Wucherpreise durch den Einzelhandel durchzusetzen. Der Iran und die USA hatten sich am Dienstag auf einen von Pakistan vermittelten zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt, doch am Mittwoch hielten die Kämpfe noch an.
Braun betonte, es werde Zeit brauchen, bis die Einwohner von Indiana die Auswirkungen des Waffenstillstands zu spüren bekommen.
Der durchschnittliche Benzinpreis in Indiana liegt laut der American Automobile Association (AAA) bei 4,137 Dollar. Vor einem Monat betrug der Durchschnittspreis laut AAA noch 3,466 Dollar. In einer jüngsten Reuters/Ipsos-Umfrage gaben 55 % der Befragten an, dass ihre Haushaltsfinanzen durch die gestiegenen Benzinpreise zumindest "einigermaßen" belastet wurden. Unter den Betroffenen erklärten 21 %, dass ihre Finanzen "erheblich" beeinträchtigt seien. Georgia war im vergangenen Monat der erste Bundesstaat, der seine Benzinsteuer aussetzte, da die Kraftstoffpreise infolge des am 28. Februar ausgebrochenen Konflikts weiter in die Höhe schnellen.
Trump bezeichnete den Anstieg der Benzinpreise als eine "kurzfristige Erhöhung".

























