Die italienische Polizei hat am Donnerstag im Rahmen von Ermittlungen wegen mutmaßlicher Absprachen bei der Auftragsvergabe die Geschäftsräume zweier Unternehmen durchsucht, die am Bau einer Seilbahn für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina beteiligt sind, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

o Die Apollonio-Socrepes-Seilbahn in Cortina d'Ampezzo, die nicht rechtzeitig fertiggestellt wurde, galt als eines der umstrittensten Infrastrukturprojekte im Zusammenhang mit den Spielen.

o Bei den durchsuchten Unternehmen handelt es sich um Simico, die staatlich unterstützte Agentur für Olympia-Infrastruktur, und Graffer, das mit dem Bau der Seilbahn beauftragte Unternehmen.

o Die Polizei durchsuchte zudem Räumlichkeiten von Beschuldigten in Rom, Mailand, Brescia, Neapel und Cortina.

o Simico erklärte in einer Stellungnahme, man kooperiere vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft und sei zuversichtlich, korrekt gehandelt zu haben.

o Graffer reagierte nicht unmittelbar auf eine Anfrage zur Stellungnahme.