(Alliance News) - 'Die Wiedererlangung des Eigentums an der Borsa Italiana wäre ein Schaden für Italien'. Stattdessen sei eine einheitliche Markt-Plattform erforderlich, 'um einen gemeinsamen europäischen Finanzmarkt zu schaffen'. Dies erklärte der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Federico Freni, auf dem Festival dell'Economia, wie Il Sole 24 Ore am Mittwoch berichtete.
'Heute sind die Infrastrukturen der Finanzmärkte in Europa zwischen Euronext und der Deutschen Börse aufgeteilt. Wenn sich Euronext und die Deutsche Börse einigen, wird es eine einzige europäische Finanzmarktinfrastruktur geben', sagte Freni. 'Die Rückgewinnung des Eigentums an der Borsa Italiana - vorausgesetzt, dies wäre überhaupt möglich, was ich nicht glaube - wäre für Italien von Nachteil. Denn eine einheitliche EU-Finanzinfrastruktur ist heute der schnellste Weg zu einem gemeinsamen europäischen Finanzmarkt. Dieser wird zwar im Vergleich zum amerikanischen oder zu den asiatischen Märkten klein bleiben, aber er wird zumindest eine Chance haben, im Wettbewerb zu bestehen'.
Von Michele Cirulli, Alliance News Reporter
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