Marktschwankungen, getrieben durch Spannungen zwischen den Großmächten sowie Unsicherheiten bezüglich der Zinssätze und der Disruption durch KI, können die Aktivität von Vermögensverwaltern erhöhen, da Kunden ihre Portfolios anpassen, was wiederum die Zuflüsse und die gebührenbasierten Erträge steigert.
Lazard beendete das Quartal mit einem durchschnittlich verwalteten Vermögen (AUM) von 266 Milliarden Dollar, verglichen mit 231 Milliarden Dollar im Vorjahr. Die gebührenbasierten Einnahmen aus der Vermögensverwaltung sind besser planbar und tragen dazu bei, die Ergebnisse abzufedern.
Der Nettoumsatz von Lazard stieg im Quartal um 17 % auf 757 Millionen Dollar, wobei das Asset Management einen Zuwachs von 42 % verzeichnete. In einer Erklärung sagte Lazard-CEO Peter Orszag, dass die M&A-Einnahmen durch den Zeitpunkt der Transaktionsabschlüsse beeinflusst wurden.
'ZEITFENSTER DER GELEGENHEIT' IN DEN USA
Doch trotz der Auswirkungen der durch den Iran-Konflikt verursachten Marktvolatilität sei die Pipeline robust, sagte Orszag am Freitag vor Journalisten.
'Es wirken starke Kräfte in der M&A-Welt, einschließlich des Zeitfensters der Gelegenheit im Hinblick auf das regulatorische Umfeld, insbesondere in den Vereinigten Staaten, und des technologischen Fortschritts, einschließlich KI, der die Unternehmen zwingt, ihre Strategien zu überdenken'.
Die größten Banken an der Wall Street hatten ebenfalls erklärt, dass sie für 2026 weiterhin ein starkes Jahr für das Transaktionsgeschäft erwarten, obwohl die Unruhen im Nahen Osten einige Aktivitäten verzögert haben.
Die weltweiten M&A-Einnahmen stiegen im ersten Quartal laut Dealogic-Daten um 19 % auf einen Rekordwert von 11,3 Milliarden Dollar. Getrieben wurde dies durch den Technologiesektor - insbesondere künstliche Intelligenz - sowie durch das Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen, in denen einige der größten Deals abgeschlossen wurden.
Zu den bemerkenswerten Transaktionen von Lazard im Quartal gehörten die 23 Milliarden Dollar schwere Übernahme von JDE Peet's durch Keurig Dr Pepper sowie die Beratung der Zurich Insurance Group bei ihrem Angebot für Beazley.
Die Sparte für Restrukturierung und Liability Management betreute Schuldnerrollen für mehrere namhafte Kunden, darunter das Automobilunternehmen First Brands und den Technologiekonzern Xerox Holdings.
Der Nettogewinn stieg in den drei Monaten bis zum 31. März auf 101 Millionen Dollar bzw. 91 Cent pro Aktie. Im Vorjahreszeitraum waren es 60 Millionen Dollar bzw. 56 Cent pro Aktie gewesen.



















